Langenhorner Bürger- und Heimatverein

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Der Bürger- und Heimatverein in Zeiten von Corona

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Der Vorstand des Bürger- und Heimatvereins Dabei fing 2020 doch so gut an
Der Bürgerverein startete 2020 nicht nur mit einem Grußwort des neuen Bezirksamtsleiters in unserer Rundschau, sondern wenige Tage später war er sogar unser Gast und stand bei seinem ersten öffentlichen Auftritt in seiner Funktion als Bezirksamtsleiter auf einer von uns organisierten Veranstaltung den Langenhornern Rede und Antwort in der Eirene-Kirche.  
Und dann kam alles anders …

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Langenhorn sagt NEIN

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...zur Bebauung des Landschaftsschutzgebietes Diekmoor


Der Vorstand des Bürger- und Heimatvereins macht sich stark für ein grünes Langenhorn.  
Seit Mitte Februar ist es das Hauptthema in Langenhorn: Mitten in unserem „Dorf“, in dem Landschaftsschutzgebiet Diekmoor, sollen auf einer 16 ha großen Fläche 700 Wohnungen für 2.500 Menschen entstehen. Entschieden hat das der Bezirk Hamburg-Nord, der gleich auf Nummer sicher gehen wollte und einem möglichen Bürgerbegehren den Riegel vorschob: Der grüne Bezirks­amtsleiter Werner-Boelz bat den Hamburger Senat um eine entsprechende Weisung, die ein Bürgerbegehren zur Rettung des Diekmoors bereits im Vorfeld verhindert und damit faktisch Bürgerrechte aushebelt.  Der Langenhorner Bürger- und Heimatverein hatte schon vor Jahren deutlich gemacht, dass dieses Schutzgebiet für den Wohnungsbau tabu bleiben muss. Nach dem Vorpreschen des Bezirksamtsleiters beleuchten mehrere Autoren der „Langenhorner Rundschau“ ausführlich dieses Them. Wir veröffentlichen die Texte hier ebenfalls.

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Corona Weihnachten in Langenhorner Kirchen - oder auf dem Marktplatz?

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In Zeiten wie diesen werden Videokonferenzen den ‚echten‘ Zusammenkünften bevorzugt. Und statt eines direkten Interviews gibt es das Interview per Mail.  So machte es auch  Thomas Kegat für die "Langenhorner Rundschau": Er schickte der Interview-Partnerin Bettina Rutz seine Fragen. Und sie hat geantwortet. Hier folgt - ungekürzt und nicht redigiert - das Interview.

Langenhorner Rundschau: Wir würden Sie als Person in einigen kurzen Sätzen gern vorstellen (Name, kurzer Werdegang (Heimatort, „Laufbahn“), ggf. Familienstand und Kinder, wie lange Sie schon in Broder Hinrick sind (gibt es noch eine weitere Pastorenstelle bei Ihnen?) und vielleicht ein oder zwei Hobbies und ein „Lieblingsplatz“ in Langenhorn.

Ich heiße Bettina Rutz, bin gebürtige Hamburgerin und in Wandsbek-Marienthal aufgewachsen. Nach dem Studium der Theologie habe ich ein für mich horizonterweiterndes Auslandsjahr in der Türkei verbracht, deswegen zieht es mich oft in türkische Geschäfte oder in die Nähe von türkischsprechenden Menschen zum Beispiel in der U-Bahn. Leider lassen meine Sprachkenntnisse mittlerweile etwas zu wünschen übrig.
Meine ersten Jahre als Pastorin habe ich auf dem Land verlebt, in dem Dorf Erfde im Herzen Schleswig-Holsteins. Nun bin ich seit fast 10 Jahren wieder zurück in meiner Heimatstadt und seitdem auch Pastorin von Broder Hinrick. Ich arbeite auf einer sogenannten „Einzelpfarrstelle“ und ich freue mich an und über die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus den Nachbargemeinden, wir treffen uns regelmäßig zum Austausch und für Absprachen.

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Unsere Freiwilligen Feuerwehren

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Einsatz für Langenhorn

Seit 1982 ist die Freiwilige Feuerwehr in Langenhorn offiziell im Einsatz zur Rettung von Leib, Leben und Sachgütern. In unserem Stadtteil können wir uns sogar über zwei Standorte freuen: Die FF Langenhorn-Süd befindet sich am südlichen Ende der „großen“ Tangstedter Landstraße, die FF Langenhorn-Nord ist am Neuberger Weg stationiert.  

Ein Beitrag von Angelina Timm, Redaktionsmitglied und Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Wenn die Einsatzglocke läutet, fahren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Windeseile zur Wache, zwängen sich in ihre Einsatzmontur und versuchen zu retten, was zu retten ist - und das alles in ihrer Freizeit.  Nicht zu unterschätzen ist hierbei die Schwere der Einsatzmontur. Die Basisausrüstung umfasst Jacke, Hose, Stiefel, Handschuhe und natürlich einen Helm, welche zusammen bereits ein Gewicht von ca. 10 kg auf die Waage bringen.
Hinzu kommen aber auch noch entsprechende Zusatzgegenstände, die mit sich zu führen sind.  Hierzu zählen  ein in die Ausrüstung integrierter Pressluftatmer, Schlauchkorb, eine Wärmebildkamera, Funkgerät, Lampe und nicht zuletzt eine Axt. Alles in allem haben die Feuerwehrleute somit 25-45 kg mit sich zu schleppen. Und nicht selten müssen im Einsatz Personen getragen werden. Auch als Laie lässt sich erahnen, welches Gewicht die Einsatzkräfte tatsächlich stemmen müssen.

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Geschenkte Blumen - und was nun...?

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Waren Sie letztens auch auf dem Langenhorner Markt? Und haben sich an den bunten Blumen rings um die alte Eiche und auch neben dem Treppenaufgang zu Kaufland gefreut? Inmitten der Langenhorner Markt-Betonwüste so einen froh stimmenden Farbtupfer zu haben, das hat doch was. Zu verdanken haben wir das Nick Sommer, der in den letzten Wochen immer wieder selbst gekaufte und gespendete Blumen zu unser aller Freude eingepflanzte. Ich weiss nicht, ob unsere Bezirksverwaltung auch schon mal die Idee hatte, den Langenhornern die Tristesse des Marktes mit Blumen etwas angenehmer zu gestalten. Tatsache ist jedenfalls, dass sich die Bezirksverwaltung nun nicht einmal in der Lage sieht, etwas für die Pflege der geschenkten Blumen zu tun.

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Tresentalk

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von Patti Kahl


In diesen Zeiten kann man zwar nicht über alles am Tresen reden, aber man kann darüber reden, was alles schon am Tresen gesagt worden ist.
Denn wenn nicht gerade der Lockdown light oder ir-gendein anderer Lockdown herrscht, dann gibt es am Tresen vom Match (und natürlich auch bei jeder ande-ren Bar/ Kneipe/ Begegnungsstätte) so viele Gespräche, die es wert wären gehört zu werden. Grundsätzlich unterhält man sich nämlich dort, wo Menschen zu-sammenkommen und zwar über Großes und Kleines, über Dieses und Jenes und über Alles, was uns gerade so bewegt.
Man kann sich vorstellen, dass wir als Tresen-Personal manchmal nur mäßig begeistert sind und - ganz selten - sogar leicht und leise mit den Augen rollen, wenn dem Gast um 01:30 in der Nacht, nach einer 12 Stunden Schicht, diese unglaublich lustige Geschichte einfällt, als er damals…
Ahja, das ist so etwas, lustige Geschichten kommen nämlich nie allein, denn wer hätte es geahnt, wegen dieser lustigen Geschichte fällt nämlich Gast 2 auch eine lustige Geschichte ein, die er erlebt hat, als er gerade…und Gast 3 zieht die Jacke wieder aus, weil ihm gerade die Geschichte einfällt, als seine Cousine da mal diesen verrückten Hamster hatte – und dann bleiben alle 3 sitzen, bestellen die aller-allerletzte Runde (wirklich!), denn so sind sie, die lustige Geschichten, sie sind, wie wir Menschen, größtenteils Rudeltiere.

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(K)eine Weihnachtsgeschichte

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Seit Jahren sorgen sich Markthändler und Langenhorner im Winter um die Obdachlosen am Marktplatz. Neben dem einfachen Umstand, dass niemand mit ihnen tauschen möchte, möchte auch niemand erleben, dass die Jungs morgens nicht mehr aufstehen. Seit Jahren weisen wir auch in der „Langenhorner Rundschau“ auf dieses Thema hin und versuchen Hilfe zu organisieren. Nach 3 (!) Jahren erfolgte am 1.9.2020 eine Reaktion des Regionalausschusses: Man entschied sich für einen Informationsabend. Eine Vertreterin der Behörde für Arbeit und Soziales wurde gebeten im Sozialausschuss über die Angebotsvielfalt der Straßensozialarbeit für Erwachsene im Bezirk Hamburg-Nord zu informieren. Sie haben richtig gelesen. Nach 3 Jahren beginnt man sich zu informieren, welche Lösungen die Stadt zu bieten hätte. Es geht aber in der Begründung für diesen Informationsabend nicht um Menschen, die zu erfrieren drohen. Nein, dort heißt es:
„Der Langenhorner Markt mit seinem Wochenmarkt, seinen zahlreichen Einkaufs- und Verweilmöglichkeiten [sic!], dem Kundenzentrum sowie mit seinen Bücherhallen [sic!] ist der zentrale Platz für Langenhorn. Viele Grundschüler*innen der anliegenden Grundschulen Eberhofweg und Katharina von Siena nutzen diesen Marktplatz als Schulweg.“
Diese Sichtweise verrät viel über soziale Kompetenz, bzw. über ihre Abwesenheit.

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Ein Zentrum für Rehabilitationssport im Norden Hamburgs

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Seit über 35 Jahren schon lebt Rose-Marie Paulun nahe der Fritz-Schumacher-Siedlung. Vieles hat sie schon bewegt und geschafft in ihrem Leben als Schiffsmaklerin, Unternehmensberaterin und dann - zur Kröning noch neu gelernt: als Bewegungstherapeutin. Immer schon hat sie die Leidenschaft für Bewegung, Sport und Gymnastik begleitet.
Und dann trafen sich zwei: Rose-Marie Paulun und Dirk Pommerening. Der ist Vorsitzender des seit über 1862 bestehenden großen HTB - Hamburger Turnerbund.   Dieser ist schon lange ein Mehrspartenverein mit einer berühmten Schwimmabteilung, aber auch mit Sportarten wie Fußball, Handball, Basketball, Judo, Tanzen, Tischtennis, Boxen und andere dazu, die meisten auch mit sportlichen Erfolgen in nationalen und internationalen Wettkämpfen. Aktuell bietet der HTB62 (so die übliche Abkürzung) das Selbstverteidigungssystem ACS Atemi Combat System, Basketball, Bogenschießen, Tanzen, Boxen, Schwimmen und Wasserball an.

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Die Rundschau