Im Reich der Zäune

Vor wenigen Jahren noch wurde den Langenhornern Sichtbeton von den Stadtentwicklern als der neuste Chic angepriesen und der Marktplatz in eben dieser stalinistischen Ästhetik hingespuckt. Stadtentwicklung in Langenhorn: man baut eine vierspurige Schnellstrasse durch den Ortskern und dann versiegelt man alle Flächen und gestaltet mit Sichtbeton.
Manche spotten, dies sei unser Potemkinsches Dorf – nur in der Umkehrung des Begriffs. In Langenhorn verdeckt man nicht den Mangel durch eine schöne Fassade, hier täuscht man den Besucher über die Schönheit des Stadtteils, in dem man am Bahnhof im Ortskern ein Bunkeridyll erschuf, an dem Enver Hoxha seine helle Freude gehabt hätte. Wer die Quartiersforen zu diesem Thema besucht hat, weiß, dass sich alle Parteien jegliche Kritik an diesem Vorhaben versagt haben. Und damit versagt haben.

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100 Jahre Börner: Danke und alles Gute

Mittwoch, den 30. Juni 2021 um 13:43 Uhr

Der BÖRNER - die Zeitschrift der Fritz-Schumacher-Gemeinschaft, wurde unlängst 100 Jahre! Einen ganz besonderen Verdienst daran hat Jürgen Beeken. Ihm und der Ersten Vorsitzenden der Gemeinschaft  Angela Wagner überreichten am 10. Juni der Langenhorner Bürger- und Heimatverein und die Geschichts- und Zukunftswerkstatt Langenhorn eine Trophäe zur bleibende Erinnerung.  
Die Gemeinschaft und die beiden Vereine wollen auch zukünftig eng zusammenarbeiten - im besten Interesse der Siedlung und des Stadtteils.


Wir sind umgezogen!

Sonntag, den 30. Mai 2021 um 16:24 Uhr

Unser neuer StandortDer Langenhorner Bürger- und Heimatverein ist umgezogen! Das heisst - eigentlich ‚umgezogen‘ ist er nicht, denn der Verein hatte ja im so genannten „Bürgerhaus“ in der Tangstedter Landstraße 41 nur einen Briefkasten. Einen eigenen Raum, eine Schreibtisch, einen Ort, wo man sich treffen konnte, hatten wir dort nie. Für jedes Treffen, jede Veranstaltung mussten wir bezahlen. Das ist jetzt anders:

Zusammen mit unserer „Geschichts- und Zukunftswerkstatt“ sind wir ab sofort in der

Tangstedter Landstraße 179

22417 Hamburg

(Bus 192 Timmerloh vor der Tür)

zuhause.

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Der Bürger- und Heimatverein in Zeiten von Corona

Der Vorstand des Bürger- und Heimatvereins Dabei fing 2020 doch so gut an
Der Bürgerverein startete 2020 nicht nur mit einem Grußwort des neuen Bezirksamtsleiters in unserer Rundschau, sondern wenige Tage später war er sogar unser Gast und stand bei seinem ersten öffentlichen Auftritt in seiner Funktion als Bezirksamtsleiter auf einer von uns organisierten Veranstaltung den Langenhornern Rede und Antwort in der Eirene-Kirche.  
Und dann kam alles anders …

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Langenhorn sagt NEIN

...zur Bebauung des Landschaftsschutzgebietes Diekmoor


Der Vorstand des Bürger- und Heimatvereins macht sich stark für ein grünes Langenhorn.  
Seit Mitte Februar ist es das Hauptthema in Langenhorn: Mitten in unserem „Dorf“, in dem Landschaftsschutzgebiet Diekmoor, sollen auf einer 16 ha großen Fläche 700 Wohnungen für 2.500 Menschen entstehen. Entschieden hat das der Bezirk Hamburg-Nord, der gleich auf Nummer sicher gehen wollte und einem möglichen Bürgerbegehren den Riegel vorschob: Der grüne Bezirks­amtsleiter Werner-Boelz bat den Hamburger Senat um eine entsprechende Weisung, die ein Bürgerbegehren zur Rettung des Diekmoors bereits im Vorfeld verhindert und damit faktisch Bürgerrechte aushebelt.  Der Langenhorner Bürger- und Heimatverein hatte schon vor Jahren deutlich gemacht, dass dieses Schutzgebiet für den Wohnungsbau tabu bleiben muss. Nach dem Vorpreschen des Bezirksamtsleiters beleuchten mehrere Autoren der „Langenhorner Rundschau“ ausführlich dieses Them. Wir veröffentlichen die Texte hier ebenfalls.

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Tresentalk

von Patti Kahl


In diesen Zeiten kann man zwar nicht über alles am Tresen reden, aber man kann darüber reden, was alles schon am Tresen gesagt worden ist.
Denn wenn nicht gerade der Lockdown light oder ir-gendein anderer Lockdown herrscht, dann gibt es am Tresen vom Match (und natürlich auch bei jeder ande-ren Bar/ Kneipe/ Begegnungsstätte) so viele Gespräche, die es wert wären gehört zu werden. Grundsätzlich unterhält man sich nämlich dort, wo Menschen zu-sammenkommen und zwar über Großes und Kleines, über Dieses und Jenes und über Alles, was uns gerade so bewegt.
Man kann sich vorstellen, dass wir als Tresen-Personal manchmal nur mäßig begeistert sind und - ganz selten - sogar leicht und leise mit den Augen rollen, wenn dem Gast um 01:30 in der Nacht, nach einer 12 Stunden Schicht, diese unglaublich lustige Geschichte einfällt, als er damals…
Ahja, das ist so etwas, lustige Geschichten kommen nämlich nie allein, denn wer hätte es geahnt, wegen dieser lustigen Geschichte fällt nämlich Gast 2 auch eine lustige Geschichte ein, die er erlebt hat, als er gerade…und Gast 3 zieht die Jacke wieder aus, weil ihm gerade die Geschichte einfällt, als seine Cousine da mal diesen verrückten Hamster hatte – und dann bleiben alle 3 sitzen, bestellen die aller-allerletzte Runde (wirklich!), denn so sind sie, die lustige Geschichten, sie sind, wie wir Menschen, größtenteils Rudeltiere.

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Corona Weihnachten in Langenhorner Kirchen - oder auf dem Marktplatz?

In Zeiten wie diesen werden Videokonferenzen den ‚echten‘ Zusammenkünften bevorzugt. Und statt eines direkten Interviews gibt es das Interview per Mail.  So machte es auch  Thomas Kegat für die "Langenhorner Rundschau": Er schickte der Interview-Partnerin Bettina Rutz seine Fragen. Und sie hat geantwortet. Hier folgt - ungekürzt und nicht redigiert - das Interview.

Langenhorner Rundschau: Wir würden Sie als Person in einigen kurzen Sätzen gern vorstellen (Name, kurzer Werdegang (Heimatort, „Laufbahn“), ggf. Familienstand und Kinder, wie lange Sie schon in Broder Hinrick sind (gibt es noch eine weitere Pastorenstelle bei Ihnen?) und vielleicht ein oder zwei Hobbies und ein „Lieblingsplatz“ in Langenhorn.

Ich heiße Bettina Rutz, bin gebürtige Hamburgerin und in Wandsbek-Marienthal aufgewachsen. Nach dem Studium der Theologie habe ich ein für mich horizonterweiterndes Auslandsjahr in der Türkei verbracht, deswegen zieht es mich oft in türkische Geschäfte oder in die Nähe von türkischsprechenden Menschen zum Beispiel in der U-Bahn. Leider lassen meine Sprachkenntnisse mittlerweile etwas zu wünschen übrig.
Meine ersten Jahre als Pastorin habe ich auf dem Land verlebt, in dem Dorf Erfde im Herzen Schleswig-Holsteins. Nun bin ich seit fast 10 Jahren wieder zurück in meiner Heimatstadt und seitdem auch Pastorin von Broder Hinrick. Ich arbeite auf einer sogenannten „Einzelpfarrstelle“ und ich freue mich an und über die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus den Nachbargemeinden, wir treffen uns regelmäßig zum Austausch und für Absprachen.

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(K)eine Weihnachtsgeschichte

Seit Jahren sorgen sich Markthändler und Langenhorner im Winter um die Obdachlosen am Marktplatz. Neben dem einfachen Umstand, dass niemand mit ihnen tauschen möchte, möchte auch niemand erleben, dass die Jungs morgens nicht mehr aufstehen. Seit Jahren weisen wir auch in der „Langenhorner Rundschau“ auf dieses Thema hin und versuchen Hilfe zu organisieren. Nach 3 (!) Jahren erfolgte am 1.9.2020 eine Reaktion des Regionalausschusses: Man entschied sich für einen Informationsabend. Eine Vertreterin der Behörde für Arbeit und Soziales wurde gebeten im Sozialausschuss über die Angebotsvielfalt der Straßensozialarbeit für Erwachsene im Bezirk Hamburg-Nord zu informieren. Sie haben richtig gelesen. Nach 3 Jahren beginnt man sich zu informieren, welche Lösungen die Stadt zu bieten hätte. Es geht aber in der Begründung für diesen Informationsabend nicht um Menschen, die zu erfrieren drohen. Nein, dort heißt es:
„Der Langenhorner Markt mit seinem Wochenmarkt, seinen zahlreichen Einkaufs- und Verweilmöglichkeiten [sic!], dem Kundenzentrum sowie mit seinen Bücherhallen [sic!] ist der zentrale Platz für Langenhorn. Viele Grundschüler*innen der anliegenden Grundschulen Eberhofweg und Katharina von Siena nutzen diesen Marktplatz als Schulweg.“
Diese Sichtweise verrät viel über soziale Kompetenz, bzw. über ihre Abwesenheit.

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Die Rundschau



Herzliche Einladung

zur Kaffeetafel im August!

Dies ist eine herzliche Einladung an alle Mitglieder, aber auch an alle anderen, die Interesse an unserem Verein und seinen Aktivitäten haben: Wir wollen uns zur monatlichen Kaffeetafell treffen.
Termin ist Freitag, der 13. August,
Beginn um 14:30 Uhr.
Ort: Tangstedter Landstraße 179

Der Bus 192 hält vor der Tür.


Unser Mitglied Petra Osinski DrPH wird mit uns über die Frage nachdenken: „Wie bewältigt die Welt die Bevölkerungsentwicklung?“ Den Anstoss für das Thema gab der „Weltbevölkerungstag“ im Juli. Unter dem Eindruck von Pandemie und Klimakatastrophen wollen wir über den Tellerrand hinausschauen. Frau Osinski war bei der UN in New York im Bevölkerungsfonds beschäftigt.  Wir freuen uns auf ein anregendes Gespräch.



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