Das Bürgerhaus ist renoviert

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. Oktober 2013 um 08:42 Uhr Geschrieben von: Administrator Freitag, den 25. Oktober 2013 um 08:30 Uhr

Im Editorial der Langenhorner Rundschau vom 1.November 2013 schrieb Michael Behrmann, Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins:

Bürgerhaus Langenhorn

Der Bürger- und Heimatverein Langenhorn sagt "Danke". Danke für die Initiative des Bezirksamtes, unser Bürgerhaus innerlich aufzumöbeln.

Unser Verein, der vor 50 Jahren dieses Haus zu seinem Heimatstützpunkt erkoren hat und es seither vielfältig nutzt, weiss diese Anstrengung in Zeiten klammer Stadtsäckel zu würdigen. Dass es auch ein handfestes Eigeninteresse des Amtes an der Renovierung gab - schließlich muss der Regionalausschuss ja einen Tagungsort haben - schmälert das Verdienst nicht wirklich.

Als auf nachdrückliches Drängen des Bürger- und Heimatvereins vor 50 Jahren das damalige Arbeitsamt in ein Bürgerhaus umgewandelt wurde, haben wir das mit Freude begrüßt. Doch schon damals haben wir angemerkt, dass damit nur ein Teil der Bedürfnisse der Langenhorner Bevölkerung abgedeckt wurden.

Diese Anmerkung muss ich heute wiederholen. Langenhorn braucht immer noch ein Identität stiftendes Langenhorn-Haus für alle Bürgerinnen und Bürger.

Ein solches Haus muss nicht nur den Alten und den ganz Kleinen, sondern auch den Jugendlichen und den vielfältigen Aktiven in den zahlreichen bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Organisationen des Stadtteils Raum geben. Es muss ein öffentlicher Ort der Kultur, der Stadtteilgeschichte und ein Ort der Begegnung werden - über die Generationen hinweg. Und - das füge ich ausdrücklich hinzu - es muss ein Raum der Integration für die vielen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Herkünfte werden, die heute ihren Lebensmittelpunkt in unserem Stadtteil haben. Das kann auch unser derzeitiges, renoviertes Bürgerhaus nicht leisten.

Ein solches Langenhorn-Haus (wenn nicht im Baubestand zu finden, dann eben neu zu schaffen) bleibt eine Aufgabe, die wir nicht aus den Augen verlieren werden.Unser Bürger- und Heimatverein hat bei solchen zentralen Fragen einen sehr langen Atem.

 

Den Worten müssen Taten folgen

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. Oktober 2013 um 08:36 Uhr Geschrieben von: Administrator Dienstag, den 01. Oktober 2013 um 00:00 Uhr

Im Editorial der Langenhorner Rundschau vom 1.Oktober 2013 schrieb Michael Behrmann, Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins:

Erinnern Sie sich an meine Sätze aus der letzen Ausgabe:
Zusammen leben - zusammen halten - zusammen gestalten:
So hatte ich die gemeinsame Aufgabe definiert und
hatte gefragt: Was macht ein Bürger- und Heimatverein?
Meine Antwort war: Die Menschen in Langenhorn zusammenzubringen.
Schneller als erwartet werden wir nun auf die Probe
gestellt: Sind das nur Sprüche für Feiertage? Oder steckt
da echtes bürgerschaftliches Engagement dahinter?
Auch wenn’s wehtut?
Die Ankündigung des Bezirksamts Nord, Asylbewerber
in den Räumen des Jugendparks unterzubringen, musste
Widerspruch provozieren. In einer von den Medien
so aufgeladenen Stimmung („Das Boot ist voll“) war
das nicht anders zu erwarten.
Nur: Wir müssen uns den Folgen der Entwicklungen in
der Welt stellen. Es ist ja nicht so, dass etwa das wohlhabende
Europa oder gar das reiche Hamburg ohne
Verantwortung für die Konflikte in der Welt wäre, sind
wir es doch, die ganz wesentlich vom Öl, von den Rohstoffen
und vom weltweiten Handel die Vorteile haben.
Nein, wir können nicht die Welt retten. Aber Menschen,
die in existentieller Not ihre Heimat verlassen müssen,
kann ein Heimatverein nicht draußen stehen lassen.
Allerdings dürfen wir ebenso wenig die Ängste und Sorgen
unserer Langenhorner Nachbarn ignorieren.
Letzten Monat schrieb ich: Wir wollen zusammenbringen,
statt nur Partei zu ergreifen.
Das gilt gerade jetzt. Daher haben wir einen „Runden
Tisch“ zum Konfliktfall „Jugendpark“ angeregt. Damit
in Langenhorn alle - die Bürgerinnen und Bürger ebenso
wie die Mitbewohner auf Zeit - in Frieden miteinander
leben können. Langenhorn kann das! Da sind wir ganz
sicher! Engagieren Sie sich auch - wir sind es uns selbst,
unserer Heimat und unseren Werten schuldig.


PS. Den umfangreichen Bericht der Langenhorner Rundschau zum Thema finden Sie hier zum Download (PDF).

Aufruf

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 10. September 2013 um 16:48 Uhr Geschrieben von: Administrator Dienstag, den 10. September 2013 um 11:05 Uhr

Für ein weltoffenes Langenhorn, in dem alle Menschen friedlich und gut nachbarschaftlich Zusammenleben.

Gegen alle nationalistischen, fremdenfeindlichen und rassistischen Umtriebe - in Langenhorn, in Hamburg und überall.


Am Samstag, dem 14. September, treffen sich um 14:00 Uhr  Langenhornerinnen und Langenhorner aus allen gesellschatlichen Gruppen und Organisationen.
Sie wollen ein Zeichen setzten für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen im Stadtteil, unabhängig von Nationalität, Religion, Hautfarbe oder Herkunft.

Ort des Zusammentreffens ist die "Friedenseiche" an der Langenhorner Chaussee, Höhe Nr. 155 (gegenüber der Einmündung Tangstedter
Landstraße).

Sie unterstützen damit auch die Hamburger Polizei, die am vergangenen Freitag (6.9.) ebenfalls vorbeugend gegen die Bestrebungen zur Re-Organisation von rechtsextremen Gruppen vorgegangen ist.

Sie wollen allen Bürgerinnen und Bürgern Mut machen, überall und eindeutig zu zeigen, dass es hier keinen Platz für fremdenfeindliche und rassistische Gruppierungen gibt.

Gerade in Langenhorn weiss man aus der Geschichte des Stadtteils um die furchtbaren Folgen dieser menschenverachtenden Geisteshaltung, wie sie sich in der Schreckensgeschichte der Nationalsozialistischen Diktatur gezeigt haben.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich an dem Treffen bei der Friedenseiche zu beteiligen.

Und jeder ist aufgefordert, achtsam zu bleiben, damit alle rechtsextremistischen Bestrebungen sofort entdeckt, aufgezeigt und bekämpft werden können.


Erst-Unterzeichner des Aufrufs:
Michael Behrmann, Christian Carstensen, Richard Ebert, Axel Klöbe, Gulfram Malik, Herr Messaoudi, Dorle Olszewski, Fin Ole Ritter, Harald Rösler, Andrea Rugbarth, Richard Seelmacker, Joachim Tröstler, Michael Werner-Boelz, Carmen Wilkens.

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Wir sind aktiv...

Vielfältige Aktivitäten

Unser Angebot an Veranstaltungen ist vielfältig - und es wird gerade wieder erweitert. Einige - wie unsere Kaffeetafeln oder auch unsere Vorlese-Veranstaltungen haben eine treue "Gemeinde": Man kennt sich und man schätzt sich.

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Was man über uns wissen sollte

Das Gründungsjahr des „Langenhorner Bürgervereins“ war 1877. Doch leider wurde dieser aus nicht feststellbaren Anlässen wärend der Nazizeit wieder aufgelöst. So ging aus der Langenhorner Heimatwoche im Juni 1952 ein Ausschuss hervor, der die Langenhorner Einwohner zwecks Gründung eines Heimatvereins zu einer Versammlung aufrief. 50 Personen folgten diesem Aufruf, und so wurde am 13. November 1952 eine Gründungsversammlung abgehalten. Hier wurde der Rechtsanwalt Max Behrendt zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der Name des Vereins war: „Langenhorner Heimatverein e. V.“ .

Im Januar 1976 wurde er umbenannt in „Langenhorner Bürger- und Heimatverein e. V.“

 

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Aktion LANGENHORN-KARTE


LAngenhorn-KArte

Die LANGENHORN-KARTE ist unser Mitgliedsausweis. Seit Januar 2012 ist aber der Mitgliedsausweis unseres Vereins wesentlich mehr: Er ist zugleich eine ganz besondere SPARKARTE. Denn da unsere Mitglieder untereinander kooperieren, gewährt ein Mitglied dem anderen einen besonderen Vorteil, wenn beide ein Geschäft abschließen. Das kann ein besonderer Rabatt beim Einkauf sein. Oder eine besondere Zusatzleistung, die nur Vereinsmitglieder erhalten: Es gibt viele Möglichkeiten, die sich auch danach richten, um welche Art von Geschäft es sich handelt.

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Jetzt Mitglied werden!

Sind Sie auch aus Hamburg-Langenhorn? Dann sollten Sie ganz schnell Mitglied in unserem Heimat- und Bürgerverein werden. Warum? Nun - der natürlichste Grund ist: Um sich selbst in seinem Stadtteil aktiv einzubringen. Um zu zeigen, daß es Ihnen nicht gleichgültig ist, wie ihr Wohnumfeld aussieht, wie es sich entwickelt. Was kulturell, was wirtschaftlich um Sie herum passiert. Ob Langenhorn sein vieles Grün behält und seine so wertvollen Naherholungsflächen. Mit einem Wort: Weil Sie ein Langenhorner mit Herz und Verstand sind. Und seit Anfang dieses Jahres gibt es einen weiteren Grund: Weil Sie als Mitglied automatisch und kostenlos die LANGENHORN-KARTE erhalten. Lesen Sie hier, was es damit auf sich hat.

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Die Langenhorner Rundschau

Jeden Monat erscheint die Langenhorner Rundschau - unsere Zeitschrift für unseren Stadtteil. Als Mitglied erhalten Sie die Langenhorner Rundschau mit der Post. Als Langenhorner finden Sie die Hefte an vielen Orten: Bei Ihrem Arzt, in vielen Apotheken, Supermärkten, in der Bücherhalle und im Bürgerhaus, in Restaurants un bei der Bank - kurz: fast überall. Jede Langenhornerin und jeder Langenhorner hat ganz sicher irgendeine Möglichkeit, unsere Rundschau zu finden. Und nachdem wir sie jetzt optisch und inhaltlich "renoviert" haben, lohnt sich das mehr denn je!

Langenhorner Geschichte(n)

Langenhorner Geschichte(n)
Herausgeber: Langenhorner Bürger- und Heimatverein e.V.
Autoren: Bernardo Peters-Velasquez, Erwin Möller
Verlag der Langenhorner Rundschau, Syncrohost GmbH, Hamburg
2. Auflage. Hamburg 2014
ISBN 9783732253524
Verkaufspreis 15,00 Euro.



Über dieses neue Langenhorn-Buch

Langenhorner Geschichte(n) sind alles andere als eine der üblichen Chroniken. Die Autoren verstehen es vor allem, Geschichte in Form von Geschichten zu erzählen. Man liest Geschichten aus und erfährt dabei (auch) geschichtliches über den Stadtteil, seine Menschen, seine Siedlungen, sein Werden und Wachsen. Es ist also ein Langenhorner Lesebuch, aus dem man meist mit schmunzelndem Vergnügen, hin und wieder aber auch mit leisem Erschrecken erfährt, wer in diesem Hamburgr Stadtteil (der sich gerne immer noch als Dorf versteht) wann was entschieden, veranlasst, unternommen oder auch verbrochen hat. Der Leser lernt beiläufig, was es wohl ist, das Langenhorn und seine Bewohner so eigenartig und verschieden macht. Auch wenn sie Hamburger schon seit dem Jahr 1332 sind.

Die Autoren:

Bernardo Peters-Velaszques (*1952) berichtet seit 1980 als Redakteur des LOKAL-ANZEIGER mit spitzer Feder und Kamera aus dem Stadtteil.
Erwin Möller (*1935) gründete vor 26 Jahren ein Archiv, das die Geschichte des Stadtteils erzählt - das LAngenhorn-Archiv.

Aus dem Vorwort:

"Schreib doch mal was über die Langenhorner Geschichte, wer, wenn nicht Du?“ – Welcher Schreiber hört so etwas nicht gerne? Das „Ja“ war daher schnell gesagt, innerhalb weniger Monate sollte das wohl zu schaffen sein ...
Eines stellte sich bei den Recherchen für dieses Buch schnell heraus. allein die vergangenen 100 Jahre seit dem Tag, an dem Langenhorn ganz offiziell zum Hamburger Stadtteil wurde, Revue passieren zu lassen, ist eine schier unlösbare Aufgabe. Zu viel hat sich in diesen Jahren ereignet, zu viele Geschichten und Anekdoten wollen erzählt werden, zu viel für ein Büchlein, das quasi im Selbstverlag erscheinen sollte. So ist es ein – durchaus subjektiv geprägtes – Geschichtenbuch über die Vergangenheit eines liebenswerten Hamburger Stadtteils geworden, das keineswegs Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Mein besonderer Dank gilt vor allem Erwin Möller, der mich mit seinem immensen Wissen sehr unterstützt hat. Ein Dank gdeht auch an Michael Behrmann und Richard Ebert, die die Idee für dieses Buch hatten, und an Dr. Susanne Woelk für die kritische Durchsicht meines Manuskriptes sowie an alle, die mit ihren Erinnerungen dieses Buch erst möglich gemacht haben.

Bernardo Peters-Velasquez

Inhaltsverzeichnis

Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
So wurde Langenhorn vor 100 Jahren zum Hamburger Stadtteil . . . . . . . . . . . . . . 7
Die „Langenhorner Bahn“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Die Ära Fritz Schumacher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Die „Börner“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Der Langenhorner Bürger- und Heimatverein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Dunkle Zeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Bruno Lauenroth, einer, stellvertretend für viele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Das Ende und die Not . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Hamburg krempelt die Ärmel auf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Das Heidberg-Krankenhaus entsteht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Ein Mann namens Schmidt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Nie im Schatten ihres Mannes: Loki Schmidt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Witrschafts-Wunderjahre am Langenhorner Markt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Sorgenkind Verkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
An Kranken „gesundstoßen“? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Die Stadt wächst weiter, die Probleme auch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Das liebe Geld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Zum Schluss ein wenig Kultur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Geschichten und allerlei Döntjes aus Langenhorn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Die Zeit zuvor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115





 

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