Damit Bachflohkrebs und Köcherfliege sich wohl fühlen

Diese Überschrift eines regionalen „Käseblattes“ erinnerte mich an die Koalitionsverhandlungen. Speziell die Haltung zu Olympischen Spielen war bei den Grünen sehr gespalten. Kostentransparenz, Nachnutzung, Bürgerentscheid, kein unnötiger Flächenverbrauch und das ohne neue Schulden ist die Quadratur der 5 Ringe. Da werden die Grünen wohl auch nachgeben müssen. Wie bei den Themen: Stadtbahn, Elbevertiefung, City-Maut, Hafenquerspange, Busbeschleunigung, gebührenpflichtige P+R-Plätze, A26….

Nur bei den vom Hamburger Abendblatt vorgeflüsterten Themen Radverkehr, Luftreinhaltung und Fluglärm konnten sie bisher punkten.

Ja - immer geht es ums Prinzip, um Parteimeinungen, um Posten, Macht und um Geld. Wer hat den längeren Atem?
Standhaft bleiben – nicht umfallen. Und wenn es scheitert, waren es die anderen. Kompromisse sind zu vermeiden, Kuhhandel mit Krötenschlucken ist angesagt. Unterdrückung der Schwächeren.
Artenvielfalt, Sauerstoffgehalt sind wichtiger als sich wohlfühlende Bürger? Leider haben die mündigen Bürger keine einheitliche Meinung. Dann unterdrücken Mehrheiten die Minderheiten, die wiederum mit Nadelstichen (wieso denke ich an Cockpit und GDL?) anderen das Leben schwer
machen und sich freuen, wenn es die Mehrheit ärgert. Das bringt unter Umständen eine Gewaltspirale in Bewegung…..

Kandidatengemetzel
Die Wahl der Bürgerschaft legte totale Feindschaften von „Parteifreunden“ offen. Der CDU-Landesvorsitzende trat zurück – der Bürgermeisterkandidat nicht. In der SPD wurden eigene Kandidaten verunglimpft; andere unterstützten sich nicht im Wahlkampf und andere Kandidaten machten ihren eigenen Wahlkampf. Diese Kandidaten sind sich nun spinnefeind.
Wurden die Linken gewählt, weil sie im Parteiprogramm: die Überwindung kapitalistischer Verhältnisse, Abbau der Privatschulen, keine Fernwärmetrasse durch Hamburg… fordern - oder weil Personen symbolhaft die Hinwendung zu sozialer Verpflichtung deutlich machten? Nun haben sie sich „den Salat“ selbst eingebrockt und können in Ruhe ihre eigenen Verhältnisse antikapitalistisch überwinden.
Aber auch in der FDP waren die Feindschaften aufgebrochen, nur früher. Da sind diejenigen, die bei der Kandidatenaufstellung zur Bürgerschaftsliste unterlagen, medienwirksam ausgetreten und haben als „Neue Liberale“ einen eigenen Versuch gestartet, politisch zu wirken – aber ohne Erfolg.


Aber die Wunden sind nach der Wahl nicht verheilt: Da wird vorgeworfen, in fremden Revieren (Wahlkreisen) mit Plakaten oder Flyern gefischt zu haben…. Der Wähler hat zudem mit seinem Votum die Parteilisten ordentlich durcheinander gewürfelt. Erstmals durften auch 16-18 jährige
wählen: Da haben junge „Grünschnäbel“ alte verdiente Kräfte überrundet, weil die jungen in den „social-networks“ über twitter, facebook… viele hunderte „follower“ hatten, die denen dann auch Stimmen gaben. Das gibt böses Blut und erhöht die Forderungen nach einer Veränderung unserer
Wahlordnung. Zudem werden die medienwirksamen „Lautschnacker“ gewählt und nicht die wertvollen Facharbeiter in den Ausschüssen. Das ist ein Manko der Personenauswahl mit Stimmenhäufung.
Auch die geringe Wahlbeteiligung ist ein Zeichen der Zeit. Viele Wähler von früher sind enttäuscht worden, weil ihre Stimme nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben. Nach mehrfachen Enttäuschungen resigniert man. Von der Politik erfährt man nur große Ankündigungen und in der Verwirklichung erkennt man einen „Misthaufen“ (z.B. Busbeschleunigung…), den man so nicht wollte. Von der Fleißarbeit vieler, von uns in die Bürgerschaft geschickter Bürger erfährt man weniger. Aber es ist schwierig, die komplexe Vorbereitung und ein detailliertes Aktenstudium für eine
Fachausschusssitzung und den Erfolg im Kleinen darzustellen. Die Medien interessieren nur Skandale oder Politikerschelte.
Das stößt ab und führt zu mehr Politikverdrossenheit, da man die Medien als alleinige Informationsquelle hat.

Langenhorn war bisher durch diese Abgeordneten in der Bürgerschaft vertreten:
Gunnar Eisold (SPD), Andrea Rugbarth (SPD), Robert Bläsing (FDP) und Finn Ole Ritter (FDP).
Nun ist es nur noch Gulfam Malik (SPD), der sein Büro in Langenhorn hat.

Es lag in Ihrer Hand, liebe Leserinnen und Leser, nur Langenhorner zu unterstützen.

Ihr Grünschnabel

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