„Sitzbänke sind natürlich auch einladend“. Echt jetzt?

Rechtzeitig vor der Wahl hatten die im Bezirk regierenden Parteien GRÜN/Rot eine gute Idee: 100 neue barrierearme Sitzbänke sollen in den kommenden drei Jahren im öffentlichen Raum aufgestellt werden. 100.000 Euro aus bezirklichen Mitteln darf das kosten. Toll! Das freut alle, die sich gerne mal hinsetzen auf dem Weg zur Bahn. Oder zum Klönen mit der Freundin. „Die gezwungenen Sitzpausen auf Rollatoren bleiben somit erspart“ freut sich der Seniorenbeirat.

Der gewöhnliche Langenhorner indes reibt sich die Augen  und fragt: Wie wäre es denn, wenn zunächst einmal die schon jetzt vorhanden Bänke in einen gebrauchsfähigen Zustand gebracht werden würden? An vielen Stellen fehlt es ja nicht an Bänken - aber sie sind einfach dreckig, spackig, vermoost und in einem Zustand, dass man sich nicht darauf hinsetzen mag. Ist es einfacher, neue Bänke aufzustellen, als die bestehenden zu reinigen? Und werden die neuen Bänke neben die alten gestellt? Oder werden die Holzbänke abgeschafft, um neuen Metallbänken Platz zu machen? Vielleicht gab es die im Sonderangebot? Nachhaltig wäre es auf jeden Fall nicht, auf „Neu statt Putzen“ zu setzen. Wo doch Nachhaltigkeit ein wichtiges Merkmal Grün/Roter Politik werden soll...

Damit keiner der beschlussfreudigen Abgeordenten vergisst, dass es in Langenhorn Bänke gibt, die wir gerne nutzen würden, wenn sie denn endlich mal in Ordnung und sauber wären, haben wir im Vorübergehen die Kamera gezückt: Sie sehen hier ein kleine zufällige Auswahl, bei weitem nicht alle Bänke. Aber die Mehrzahl sieht schon so aus wie hier gezeigt. Mehr davon sieht man in der aktuellen Ausgabe März 2020 der "Langenhorner Rundschau". Jede Hausfrau würde sich schämen, wenn das ihre Bank wäre. Und der Bezirk? Was wird wohl passieren? Passen Sie auf, liebe Langenhornerinnen und Langenhorner.
















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Die Rundschau

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