Langenhorner Geschichte „Unter den Linden“

Unter dem Motto „Nur wer die Geschichte kennt, weiß wo er wohnt“ hat unser Langenhorn-Archivar Erwin Möller drei Geschichtstafeln herstellen lassen. Sie stellen historische Bezugspunkte zum ehemaligen Parkgelände des AK Ochsenzoll her, auf dem sich heute das neue Stadtquartier „Unter den Linden“ entwickelt.
Gemeinsam mit Bezirksamtsleiter Harald Rösler enthüllte Erwin Möller die erste der drei Tafeln an der Henry-Schütz-Allee/Ecke Langenhorner Chaussee.
Alle drei Tafeln zeigen auf der linken Seite eine historische Karte von Langenhorn aus dem Jahr 1804. Grün eingezeichnet ist darin das Gebiet, in dem ab 1802 eine Kiefernscho-nung aufgeforstet wurde. Noch früher stand hier ein Eichenwald. Doch die Eichen wurden gefällt und das Nutzholz versteigert, um mit dem Erlös die Kirche in St.Georg bauen und bezahlen zu können.

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Von Stadtplanern und Schildbürgern

Der unendlichen Geschichte neueste Episode

Die Rampenanlage und der Tunnel sind nun gestrichen – zum Teil. Fertig? Gerade möchte man einen Ausruf der Begeisterung von sich geben, da wird man der Tatsache gewahr, dass die ganze Geschichte eben nur halbfertig ist. Auf dem Quartiersforum vor 3 (!) Jahren wurde dieses spukhässliche Design ausgewählt und es wurden 20.000 € für diesen Auftrag bereit gestellt; der Auftrag war angeblich bereits vergeben. Es war nie die Rede davon, die Hälfte der Fläche im Betonlook zu lassen. Und niemand hat uns erzählt, dass es drei Jahre dauern würde.

RampeUnd jetzt sieht das ganze Ding aus wie der Witz von dem Fluchtauto, dass links/rechts mit unterschiedlichen Farben lackiert ist, damit sich die Zeugen widersprechen. Man versucht den gestalterischen Gedanken dahinter zu fassen, wenn man vor dem Tunneleingang steht. Die Seite, die man aus dem Bahnhof kommend sieht, ist gestrichen. Wenn man auf den Bahnhof blickt ahnt man dies nicht. Man sieht Beton mit einer gewissen Patina.

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Was mögen Sie an Langenhorn? Was stört Sie? Was fehlt Ihnen?

fragt Langenhorner-Rundschau-Redakteur Martin B. Münch

„In den letzten Jahren verschwindet zu viel von dem „alten“ (?) Langenhorn  -  und zu schnell. Und ein Ausgleich ist nicht in Sicht“.  Das waren die letzten Sätze meines Artikels über den ‚Lost Place Poppelauweg‘ im Herzen der Langenhorner Mitte. Nun stellten viele die Frage, ob ich das nicht konkretisieren möge. Ich mag.

Was definitiv fehlt, sind Orte, an denen sich Jugendliche ungestört aufhalten können, ohne dass es sie etwas kostet. Wir haben in Langenhorn die meisten Senioren und gleichzeitig die meisten Jugendlichen, was demoskopisch eher selten ist. Die Häuser der Jugend bieten aber nur Programme bis zwölf Jahre. Finden Sie den Fehler.  

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Wer hat das letzte Wort beim Hin und Her am Willersweg?

News - Aktuell

An der Kreuzung Willersweg - Beim Schäferhof soll eine Stromverteilungsanlage (ein kleines Backsteingebäude, das gut hinter Grün versteckt in der Parkecke steht) versetzt werden. Weil es inzwischen ein „Grünanlagengesetz“ gibt, das solche Gebäude in Parks nicht erlaubt. Gegen den teuren Umzug auf eine benachbarte Grünfläche gab es Einspruch, denn dort würde es die Sicht auf den Kreuzungsverkehr behindern. Der Regionalausschuß hat sich daraufhin mit der Sache befasst und beschlossen: Das Backsteinhäuschen soll da bleiben, wo es steht und wo es nie jemanden gestört hat. Die Verwaltung sagt ebenfalls ja dazu. Eigentlich ist damit alles geregelt. Aber nicht in Hamburg-Nord!

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Fahrradklau in Langenhorn

Fahrradklau?

Warum werden in Langenhorn so viele Fahrräder gestohlen?Laut einer Statistik im Hamburger Abendblatt wurden 2016 in Langenhorn 321 Fahrräder gestohlen. In Hummelsbüttel nur 98, in Fuhlsbüttel nur 102 und in Groß Borstel nur 20! Aber in Eimsbüttel waren es  1132 Fahrräder! Es trifft also besonders Stadtteile mit Schulen und Bahnstationen und örtliche Zentren mit hoher Fahrraddichte.

Super, wenn in Langenhorn so viele Fahrräder gestohlen werden, zeigt es doch eine große Fahrradmobilität, eine an-gehende Fahrradhochburg.
Aber der größte Teil des Radverkehrs läuft kreuz und quer  im eigenen Stadtteil! Und die wenigsten werden sich auf die kreuzungsfreien „Fahrradautobahnen“ schwingen.
Wir brauchen bessere Stadtteil-interne Radwege – nicht nur auf Hauptstraßen. Sie wurden jahrelang vernachlässigt.

 

In einem anderen Land

'Lost places' in Langenhorn

Der Poppelauweg war, aller Warnungen der Eltern zum Trotz, die perfekte Abkürzung, wenn man aus der Ecke Auf dem Felde, Scharnskamp, Cordesweg in die südliche Tangstedter Landstrasse wollte. Die Eltern warnten: der Weg sei dunkel und biete Verstecke in den Hecken! Der ideale Nährboden für unsere Phantasie. Da war das Reich des schwarzen Mannes, der Legionen von Mitschnackern anführte. Die wilden Gärten, die den Poppelauweg säumten, standen diametral zur spießig anmutenden Ordnung
ordinärer Kleingartenvereine. Diese anarchistische Romantik hatte natürlich ihren eigenen Reiz.

Es wird klar: der Poppelauweg war für uns Kinder weniger tabu als magnetisch.

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Wohnungsbauprogramm 2017

Donnerstag, den 02. März 2017 um 10:04 Uhr

Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat nun ein Wohnungsbauprogramm vorgelegt, dass einige Besonderheiten vorweist.
Mit dem aktuellen „Vertrag für Hamburg - Wohnungsbau“ erklärt der Bezirk, dass er statt 900 Wohnungen nun 1200 Wohnungen genehmigen wird. Das ist eine ehrgeizige Selbstverpflichtung. Auch wenn 2016 rd. 1.700 Wohneinheiten genehmigt wurden. „Aber die ‚einfach‘ zu realisierenden Wohnungsbauvorhaben sind inzwischen verwirklicht worden.“ So der Bezirksamtsleiter Herr Rösler.

Die großen Konversionsflächen im Bezirk sind im Wesentlichen planerisch entwickelt. Dann gibt es Flächen, die bisher nicht für Wohnungsbau genutzt waren (z.B. Grün- und Kleingärtenflächen), und dann die „(Nach)-Verdichtung im Bestand“, also das Erhöhen der Wohnfläche auf bebauten Grundstücken. Dazu gehören z.B. der Dachausbau, ein Anbau, aber auch die Bebauung eines rückwärtigen (Einfamilienhaus)-Grundstücks. Die Schaffung neuen Wohnraums in Einfamilienhausgebieten hakt häufig an den Nachbarinteressen, die z.B. keine Verschattung möchten oder kein Haus im hinteren Nachbargarten.

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Keine Krokodilstränen bitte!

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. Januar 2017 um 12:03 Uhr Geschrieben von: Administrator Samstag, den 28. Januar 2017 um 11:46 Uhr

Ein Kommentar von Richard Ebert

In der Nacht zum 6. Januar brannte das denkmalgeschützte Reetdachhaus an der Langenhorner Chaussee 160 völlig nieder. Das alte Bauernhaus datiert urspünglich wohl auf das Jahr 1560. 1913 wurde es zuletzt saniert und umgebaut. In der Liste der Langenhorner Kulturdenkmäler ist es vermerkt als „Wohnwirtschaftgebäude von 1913, das teilweise älter war“. Das Langenhorn-Archiv benennt es als die ehemalige Katenstelle IX. Nach der Bauernfamilie Suck, der einst diese Kate gehörte, wurde am 18. August 1932 der Suckweg in Langenhorn benannt. Es war wohl das älteste erhaltene Gebäude in Langenhorn.




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60 Jahre "Langenhorner Rundschau"

Langenhorner Rundschau Januar 2017...das stimmt zwar nicht buchstäblich, doch im Kern schon: Vor genau 60 Jahren zum Jahreswechsel 1956/57 erschien die erste Ausgabe der Monatszeitschrift des Langenhorner Bürger- und Heimatvereins. Zunächst trug sie den Titel „Heimatblatt für Langenhorn und Ochsenzoll“. Den Namen behielt sie auch, als sie wenige Jahre später mit der Zeitschrift „De Börner“ zusammenging. Nach der Trennung (in aller Freundschaft) der beiden Blätter änderte sich dann der Name erneut: Nun hieß die Zeitschrift endlich „langenhorner rundschau“ - richtig: mit Kleinbuchstaben, wie es damals Mode war. Die Korrektur dieser Mode geschah dann mit der Ausgabe vom Februar 2013.   
Seither lautet der Titel „Langenhorner Rundschau“.

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Die Rundschau


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