Das Bürgerhaus ist renoviert

Freitag, den 25. Oktober 2013 um 08:30 Uhr

Im Editorial der Langenhorner Rundschau vom 1.November 2013 schrieb Michael Behrmann, Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins:

Bürgerhaus Langenhorn

Der Bürger- und Heimatverein Langenhorn sagt "Danke". Danke für die Initiative des Bezirksamtes, unser Bürgerhaus innerlich aufzumöbeln.

Unser Verein, der vor 50 Jahren dieses Haus zu seinem Heimatstützpunkt erkoren hat und es seither vielfältig nutzt, weiss diese Anstrengung in Zeiten klammer Stadtsäckel zu würdigen. Dass es auch ein handfestes Eigeninteresse des Amtes an der Renovierung gab - schließlich muss der Regionalausschuss ja einen Tagungsort haben - schmälert das Verdienst nicht wirklich.

Als auf nachdrückliches Drängen des Bürger- und Heimatvereins vor 50 Jahren das damalige Arbeitsamt in ein Bürgerhaus umgewandelt wurde, haben wir das mit Freude begrüßt. Doch schon damals haben wir angemerkt, dass damit nur ein Teil der Bedürfnisse der Langenhorner Bevölkerung abgedeckt wurden.

Diese Anmerkung muss ich heute wiederholen. Langenhorn braucht immer noch ein Identität stiftendes Langenhorn-Haus für alle Bürgerinnen und Bürger.

Ein solches Haus muss nicht nur den Alten und den ganz Kleinen, sondern auch den Jugendlichen und den vielfältigen Aktiven in den zahlreichen bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Organisationen des Stadtteils Raum geben. Es muss ein öffentlicher Ort der Kultur, der Stadtteilgeschichte und ein Ort der Begegnung werden - über die Generationen hinweg. Und - das füge ich ausdrücklich hinzu - es muss ein Raum der Integration für die vielen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Herkünfte werden, die heute ihren Lebensmittelpunkt in unserem Stadtteil haben. Das kann auch unser derzeitiges, renoviertes Bürgerhaus nicht leisten.

Ein solches Langenhorn-Haus (wenn nicht im Baubestand zu finden, dann eben neu zu schaffen) bleibt eine Aufgabe, die wir nicht aus den Augen verlieren werden.Unser Bürger- und Heimatverein hat bei solchen zentralen Fragen einen sehr langen Atem.

 

Den Worten müssen Taten folgen

Dienstag, den 01. Oktober 2013 um 00:00 Uhr

Im Editorial der Langenhorner Rundschau vom 1.Oktober 2013 schrieb Michael Behrmann, Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins:

Erinnern Sie sich an meine Sätze aus der letzen Ausgabe:
Zusammen leben - zusammen halten - zusammen gestalten:
So hatte ich die gemeinsame Aufgabe definiert und
hatte gefragt: Was macht ein Bürger- und Heimatverein?
Meine Antwort war: Die Menschen in Langenhorn zusammenzubringen.
Schneller als erwartet werden wir nun auf die Probe
gestellt: Sind das nur Sprüche für Feiertage? Oder steckt
da echtes bürgerschaftliches Engagement dahinter?
Auch wenn’s wehtut?
Die Ankündigung des Bezirksamts Nord, Asylbewerber
in den Räumen des Jugendparks unterzubringen, musste
Widerspruch provozieren. In einer von den Medien
so aufgeladenen Stimmung („Das Boot ist voll“) war
das nicht anders zu erwarten.
Nur: Wir müssen uns den Folgen der Entwicklungen in
der Welt stellen. Es ist ja nicht so, dass etwa das wohlhabende
Europa oder gar das reiche Hamburg ohne
Verantwortung für die Konflikte in der Welt wäre, sind
wir es doch, die ganz wesentlich vom Öl, von den Rohstoffen
und vom weltweiten Handel die Vorteile haben.
Nein, wir können nicht die Welt retten. Aber Menschen,
die in existentieller Not ihre Heimat verlassen müssen,
kann ein Heimatverein nicht draußen stehen lassen.
Allerdings dürfen wir ebenso wenig die Ängste und Sorgen
unserer Langenhorner Nachbarn ignorieren.
Letzten Monat schrieb ich: Wir wollen zusammenbringen,
statt nur Partei zu ergreifen.
Das gilt gerade jetzt. Daher haben wir einen „Runden
Tisch“ zum Konfliktfall „Jugendpark“ angeregt. Damit
in Langenhorn alle - die Bürgerinnen und Bürger ebenso
wie die Mitbewohner auf Zeit - in Frieden miteinander
leben können. Langenhorn kann das! Da sind wir ganz
sicher! Engagieren Sie sich auch - wir sind es uns selbst,
unserer Heimat und unseren Werten schuldig.


PS. Den umfangreichen Bericht der Langenhorner Rundschau zum Thema finden Sie hier zum Download (PDF).

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Mit freundlichen Grüßen
Michael Behrmann
Erster Vorsitzende

 

Was man über uns wissen sollte

Das Gründungsjahr des „Langenhorner Bürgervereins“ war 1877. Doch leider wurde dieser aus nicht feststellbaren Anlässen wärend der Nazizeit wieder aufgelöst. So ging aus der Langenhorner Heimatwoche im Juni 1952 ein Ausschuss hervor, der die Langenhorner Einwohner zwecks Gründung eines Heimatvereins zu einer Versammlung aufrief. 50 Personen folgten diesem Aufruf, und so wurde am 13. November 1952 eine Gründungsversammlung abgehalten. Hier wurde der Rechtsanwalt Max Behrendt zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der Name des Vereins war: „Langenhorner Heimatverein e. V.“ .

Im Januar 1976 wurde er umbenannt in „Langenhorner Bürger- und Heimatverein e. V.“

 

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