„Ich hab ein Haus, ein kunterbuntes Haus ...“

Auf die letzte Kolumne mit dem Titel „Bunt ist meine Lieblingsfarbe“ erhielt ich zahlreiche Reaktionen von mir bis dahin unbekannten Menschen: Anrufe, E-Mails, Briefe, auch in dem sozialen Netzwerk ‚Facebook‘ gab es Kom mentare und Nachrichten dazu. Sogar auf dem Markt und in der Nachbarschaft wurde ich angesprochen. Herzlichen Dank dafür!

Die Reaktionen auf meinen Text zum grauen Markt in Langenhorn waren ausnahmslos leidenschaftlich und zustimmend. Dies muss natürlich nicht die Meinung der Mehrheit wiedergeben. Doch sie sind ein Indikator für den Grad an Unzufriedenheit mit der Neugestaltung.

Weiterlesen: „Ich hab ein Haus, ein kunterbuntes Haus ...“

 

Bunt ist meine Lieblingsfarbe.

von Regine Böttcher, Langenhorn

Vor drei Monaten habe ich in der "Langenhorner Rundschau" über das „Auftanken in der Natur“ geschrieben und über die wohltuende Wirkung von Farben. Heute ging ich auf dem Nachhause-Weg über den Langenhorner Markt – es ist Sonntag und so waren wenig Menschen unterwegs. Ich hielt auf den zum Platz führenden Treppen inne und ließ die Neugestaltung auf mich wirken. Grau sah ich: die Steine, die Treppen, die Rampe. Er wirkte trotz Sonnenschein und blauem Himmel auf mich trist.

Weiterlesen: Bunt ist meine Lieblingsfarbe.

Wir-Gefühl in Langenhorn

Sonntag, den 14. September 2014 um 13:39 Uhr

Liebe Langenhornerinnen und Langenhorner.

Langenhorn ist eine Schlafstadt, da ist nichts los – so hörte ich neulich. Das kann ich nicht bestätigen. Langenhorn ist lang und hat starke Siedlungsvereine, fünf evangelische und zwei katholische Kirchen, zwei freiwillige Feuerwehren, Kleingartenvereine, Stadtteilvereine, kulturelle Vereine, Kneipen, kulturelle Veranstaltungsorte, Sportstätten, Restaurants, Sportvereine, Nabu… man muss nur mal vor die Tür treten und aktiv werden.

Weiterlesen: Wir-Gefühl in Langenhorn

 

Wieviel „Langenhorn“ ist denn jetzt in der neuen Bezirksversammlung?

Die Wahl zur Bezirksversammlung ist ausgezählt: Wieviel „Langenhorn“ ist denn jetzt in der neuen Bezirksversammlung?

In der Mai-Ausgabe der "Langenhorner Rundschau" haben wir gefragt: Wieviel „Langenhorn“ wird in der neuen Bezirksversammlung vertreten sein? Jetzt haben die Wählerinnen und Wähler die Anwort gegeben.
Herausgekommen ist: Von den 51 Abgeordneten des neuen Bezirksparlamentes kommen sieben aus Langenhorn. Drei Damen und vier Herren. Es sind dies - bunt gemischt:
Gabriele Greguhn, Carmen Wilckens, Dorle Olszewski, Nizar Müller, Gulfam Malik, Thomas Kegat und Bodo Adolphi.

Weiterlesen: Wieviel „Langenhorn“ ist denn jetzt in der neuen Bezirksversammlung?

Der Monat des Ehrenamtes

Dienstag, den 22. April 2014 um 10:08 Uhr

Der Wochenmarkt ist wieder auf seinem richtigen Platz. Es war ein schöner Tag für den Stadtteil, als die Rückkehr gefeiert wurde.

Wir sind stolz und glücklich, dass unsere Anregung zu diesem Fest vom Bezirksamt und von den Marktbeschickern so toll angenommen und umgesetzt wurde. Das Fest und die Art, wie es durchgeführt wurde, könnte eine gute Vorlage werden für das kommende Frühjahr: dann wird nämlich der Langenhorner Wochenmarkt 50!

Weiterlesen: Der Monat des Ehrenamtes

 

Der Langenhorner Markt kehrt zurück

Freitag, den 14. März 2014 um 10:11 Uhr

Am Samstag, den 12.04 ist es endlich soweit. Der Langenhorner Wochenmarkt kehrt nach der geplanten Zeit von rund 12 Monaten wieder auf seine ursprüngliche Fläche zurück, die in diesem Zeitraum aufwendig umgestaltet wurde.

Weiterlesen: Der Langenhorner Markt kehrt zurück

In Langenhorn sind die Geocacher unterwegs

Vom Schmuggler zum Schatzsucher

Dass in unserem Langenhorn einst die Schmuggler eine ihrer Hochburgen hatten, ist im Dorf hinlänglich bekannt. Auch dass Schatzsucher den „Veensbarg“ (Venusberg, früher eine Erhebung am Tückobsmoor) durchwühlt und ausgeplündert haben, ist aus der Überlieferung noch erhalten. Doch was suchen bloß junge und alte „Schatzsucher“ im Jahr 2014 in Langenhorn?

„Geocacher“ (sprich: Geo-Käscher) - was sind das für Leute, was machen die?

Geocaching in LangenhornGeocaching lässt sich am besten als eine Art moderner Schnitzeljagd beschreiben. Kurz und allgemein gefasst: Es gibt Leute, die verstecken irgendwo Dosen voller kleiner netter Dinge (einen Cache) sowie ein Logbuch und veröffentlichen das Versteck in Form von Koordinaten im Internet. Dies lesen andere, merken sich die Koordinaten und nutzen ihr GPSGerät, um die Schätze zu finden. Dann wird eine Kleinigkeit aus dem Inhalt ausgetauscht, der Besuch geloggt und die Dose wieder an derselben Stelle versteckt - für den Nächsten...

Soweit zu den Grundregeln. Aber natürlich steckt viel mehr dahinter. Beispielsweise gibt es unterschiedlichste Cache- Arten, vom einfachen Cache, bei dem man praktisch fast mit dem Auto vorfahren kann über Caches, die nur mit speziellem Equipment erreichbar sind (z.B. mit Bergsteiger- oder Schnorchelausrüstung) bis hin zu Rätselcaches, die vor Ort oder sogar schon im Vorfeld Recherche und Knobelei erfordern. Aber eine Gemeinsamkeit gibt es immer: Der mit dem Geocaching verbundene Spaß. Spaß am unterwegs sein, am draußen sein. Spaß an der Suche und der Knobelei. Spaß an der Herausforderung. Und Spaß am Austausch mit anderen Geocachern - über die Logbucheinträge, über die einschlägigen Websites oder Foren oder auch bei Treffen, sogenannten Event-Caches.

Die Faszination Geocaching ist schwer auf den Punkt zu bringen, denn so unterschiedlich wie die Cachetypen, so abwechlungsreich wie die Landschaften, in denen Caches versteckt sind, so verschieden sind auch die Geocacher-Typen: Während die einen Geocaching als Zusatzanreiz beim sportlichen Wandern betreiben, nutzen andere den Reiz der Schatzsuche einfach, um ihre Kinder (oder sich selbst) zu Ausflügen zu bewegen. Die einen reizt besonders die Knobelei und das Suchen, andere hassen genau dies, denn für sie liegt der Spaß eher darin, sich durch unwegsames Gelände zu kämpfen oder einfach nur schöne Touren zu machen und die reine Schatzsuche dabei nur als kleine Nebenfreude 'mitzunehmen'. Das klingt alles völlig übertrieben und viel zu schwärmerisch? Na, probiert es einfach aus - dann sprechen wir uns wieder...

Weiterlesen: In Langenhorn sind die Geocacher unterwegs

 

„...die guten Willens sind“

Sonntag, den 01. Dezember 2013 um 15:18 Uhr

winter

Editorial der Langenhoner Rundschau vom 1.Dezember 2013:

Du musst zum Jahresausklang etwas Versöhnliches schreiben, sagte ich mir, und auch meine Freunde rieten es mir. Aber womit anfangen angesichts dessen, was auf dieser Erde überall geschieht und zu dem man nur mit Hamlet ausrufen kann: „Die Welt ist aus den Fugen".

So beginnen wir denn mit der Vergangenheit und erinnern uns noch einmal: Ein Schreiber namens Lukas schrieb vor etwa 2000 Jahren an seinen Freund Theophilus einen langen Bericht über wundersame Begebenheiten. Es begann sehr nüchtern damit, dass in einem der damaligen Hotels alle Zimmer belegt waren und man einer Hochschwangeren einen Stall zuwies, wo sie gebar. Kein schöner Zug der anderen Gäste und des Herbergsvaters, meinen wir heute, hätte doch eigentlich einer mit ihr tauschen können. Aber es sollte so sein.
Außerdem war das Kinderkriegen damals unkomplizierter, und als Hebamme diente der Ehemann. Windeln hatte sie vorsorglich bei sich, in die sie ihr Baby wickelte, und als Wiege diente eine Futterkrippe.

Wunderbare Erscheinungen konnten danach Hirten beobachten, die der Wölfe wegen in der Nähe Nachtwache bei ihrer Herde hielten. Stimmen berichteten ihnen, daß ein Heiland geboren sei, und verkündeten nach einem Lob Gottes: Friede auf Erden den Menschen - die guten Willens sind.
Wir kennen den weiteren Bericht über die Vorgänge damals; und wir wissen um die Bedeutung, die das Aufleuchten dieses Geistes für die Menschen eigentlich hätte haben sollen. Doch was ist geschehen? Ist die Botschaft aus Bethlehem, die damals an die Menschen erging, im Weltraum verhallt?
Ein Chronist muß heute suchen, bevor er etwas zu kommentieren findet, das weihnachtlicher Bedeutung und Besinnung wert ist. Darüber hinaus ist für die Informationsmedien unserer Spaßgesellschaft eine schlechte Nachricht immer eine gute.
Nun, ich meine, es geschehen auch heute noch gute Taten, und auch heute wird „weihnachtlich" gehandelt, selbst wenn es nicht immer allgemein bekannt wird.
Im eigenen Lebenskreis findet doch jeder von uns Beispiele dafür. So bleibt mir nur noch, daran zu erinnern, dass die Friedensbotschaft allen Menschen verkündet wurde - sofern sie guten Willens sind. Versuchen wir alle, es zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen besinnlichen Jahresausklang und alles Gute im Jahr 2014.


Ihr


Michael Behrmann

 

Seite 5 von 6

«StartZurück123456WeiterEnde»
Would you like to try out ipage hosting, they provide reliable green hosting service.

Die Rundschau


Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der Langenhorner Rundschau sowie die früheren Ausgaben als PDF zum Download!

Joomla Templates designed by Joomla Hosting