In Langenhorn sind die Geocacher unterwegs

Vom Schmuggler zum Schatzsucher

Dass in unserem Langenhorn einst die Schmuggler eine ihrer Hochburgen hatten, ist im Dorf hinlänglich bekannt. Auch dass Schatzsucher den „Veensbarg“ (Venusberg, früher eine Erhebung am Tückobsmoor) durchwühlt und ausgeplündert haben, ist aus der Überlieferung noch erhalten. Doch was suchen bloß junge und alte „Schatzsucher“ im Jahr 2014 in Langenhorn?

„Geocacher“ (sprich: Geo-Käscher) - was sind das für Leute, was machen die?

Geocaching in LangenhornGeocaching lässt sich am besten als eine Art moderner Schnitzeljagd beschreiben. Kurz und allgemein gefasst: Es gibt Leute, die verstecken irgendwo Dosen voller kleiner netter Dinge (einen Cache) sowie ein Logbuch und veröffentlichen das Versteck in Form von Koordinaten im Internet. Dies lesen andere, merken sich die Koordinaten und nutzen ihr GPSGerät, um die Schätze zu finden. Dann wird eine Kleinigkeit aus dem Inhalt ausgetauscht, der Besuch geloggt und die Dose wieder an derselben Stelle versteckt - für den Nächsten...

Soweit zu den Grundregeln. Aber natürlich steckt viel mehr dahinter. Beispielsweise gibt es unterschiedlichste Cache- Arten, vom einfachen Cache, bei dem man praktisch fast mit dem Auto vorfahren kann über Caches, die nur mit speziellem Equipment erreichbar sind (z.B. mit Bergsteiger- oder Schnorchelausrüstung) bis hin zu Rätselcaches, die vor Ort oder sogar schon im Vorfeld Recherche und Knobelei erfordern. Aber eine Gemeinsamkeit gibt es immer: Der mit dem Geocaching verbundene Spaß. Spaß am unterwegs sein, am draußen sein. Spaß an der Suche und der Knobelei. Spaß an der Herausforderung. Und Spaß am Austausch mit anderen Geocachern - über die Logbucheinträge, über die einschlägigen Websites oder Foren oder auch bei Treffen, sogenannten Event-Caches.

Die Faszination Geocaching ist schwer auf den Punkt zu bringen, denn so unterschiedlich wie die Cachetypen, so abwechlungsreich wie die Landschaften, in denen Caches versteckt sind, so verschieden sind auch die Geocacher-Typen: Während die einen Geocaching als Zusatzanreiz beim sportlichen Wandern betreiben, nutzen andere den Reiz der Schatzsuche einfach, um ihre Kinder (oder sich selbst) zu Ausflügen zu bewegen. Die einen reizt besonders die Knobelei und das Suchen, andere hassen genau dies, denn für sie liegt der Spaß eher darin, sich durch unwegsames Gelände zu kämpfen oder einfach nur schöne Touren zu machen und die reine Schatzsuche dabei nur als kleine Nebenfreude 'mitzunehmen'. Das klingt alles völlig übertrieben und viel zu schwärmerisch? Na, probiert es einfach aus - dann sprechen wir uns wieder...

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„...die guten Willens sind“

Sonntag, den 01. Dezember 2013 um 15:18 Uhr

winter

Editorial der Langenhoner Rundschau vom 1.Dezember 2013:

Du musst zum Jahresausklang etwas Versöhnliches schreiben, sagte ich mir, und auch meine Freunde rieten es mir. Aber womit anfangen angesichts dessen, was auf dieser Erde überall geschieht und zu dem man nur mit Hamlet ausrufen kann: „Die Welt ist aus den Fugen".

So beginnen wir denn mit der Vergangenheit und erinnern uns noch einmal: Ein Schreiber namens Lukas schrieb vor etwa 2000 Jahren an seinen Freund Theophilus einen langen Bericht über wundersame Begebenheiten. Es begann sehr nüchtern damit, dass in einem der damaligen Hotels alle Zimmer belegt waren und man einer Hochschwangeren einen Stall zuwies, wo sie gebar. Kein schöner Zug der anderen Gäste und des Herbergsvaters, meinen wir heute, hätte doch eigentlich einer mit ihr tauschen können. Aber es sollte so sein.
Außerdem war das Kinderkriegen damals unkomplizierter, und als Hebamme diente der Ehemann. Windeln hatte sie vorsorglich bei sich, in die sie ihr Baby wickelte, und als Wiege diente eine Futterkrippe.

Wunderbare Erscheinungen konnten danach Hirten beobachten, die der Wölfe wegen in der Nähe Nachtwache bei ihrer Herde hielten. Stimmen berichteten ihnen, daß ein Heiland geboren sei, und verkündeten nach einem Lob Gottes: Friede auf Erden den Menschen - die guten Willens sind.
Wir kennen den weiteren Bericht über die Vorgänge damals; und wir wissen um die Bedeutung, die das Aufleuchten dieses Geistes für die Menschen eigentlich hätte haben sollen. Doch was ist geschehen? Ist die Botschaft aus Bethlehem, die damals an die Menschen erging, im Weltraum verhallt?
Ein Chronist muß heute suchen, bevor er etwas zu kommentieren findet, das weihnachtlicher Bedeutung und Besinnung wert ist. Darüber hinaus ist für die Informationsmedien unserer Spaßgesellschaft eine schlechte Nachricht immer eine gute.
Nun, ich meine, es geschehen auch heute noch gute Taten, und auch heute wird „weihnachtlich" gehandelt, selbst wenn es nicht immer allgemein bekannt wird.
Im eigenen Lebenskreis findet doch jeder von uns Beispiele dafür. So bleibt mir nur noch, daran zu erinnern, dass die Friedensbotschaft allen Menschen verkündet wurde - sofern sie guten Willens sind. Versuchen wir alle, es zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen besinnlichen Jahresausklang und alles Gute im Jahr 2014.


Ihr


Michael Behrmann

Das Bürgerhaus ist renoviert

Freitag, den 25. Oktober 2013 um 08:30 Uhr

Im Editorial der Langenhorner Rundschau vom 1.November 2013 schrieb Michael Behrmann, Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins:

Bürgerhaus Langenhorn

Der Bürger- und Heimatverein Langenhorn sagt "Danke". Danke für die Initiative des Bezirksamtes, unser Bürgerhaus innerlich aufzumöbeln.

Unser Verein, der vor 50 Jahren dieses Haus zu seinem Heimatstützpunkt erkoren hat und es seither vielfältig nutzt, weiss diese Anstrengung in Zeiten klammer Stadtsäckel zu würdigen. Dass es auch ein handfestes Eigeninteresse des Amtes an der Renovierung gab - schließlich muss der Regionalausschuss ja einen Tagungsort haben - schmälert das Verdienst nicht wirklich.

Als auf nachdrückliches Drängen des Bürger- und Heimatvereins vor 50 Jahren das damalige Arbeitsamt in ein Bürgerhaus umgewandelt wurde, haben wir das mit Freude begrüßt. Doch schon damals haben wir angemerkt, dass damit nur ein Teil der Bedürfnisse der Langenhorner Bevölkerung abgedeckt wurden.

Diese Anmerkung muss ich heute wiederholen. Langenhorn braucht immer noch ein Identität stiftendes Langenhorn-Haus für alle Bürgerinnen und Bürger.

Ein solches Haus muss nicht nur den Alten und den ganz Kleinen, sondern auch den Jugendlichen und den vielfältigen Aktiven in den zahlreichen bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Organisationen des Stadtteils Raum geben. Es muss ein öffentlicher Ort der Kultur, der Stadtteilgeschichte und ein Ort der Begegnung werden - über die Generationen hinweg. Und - das füge ich ausdrücklich hinzu - es muss ein Raum der Integration für die vielen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Herkünfte werden, die heute ihren Lebensmittelpunkt in unserem Stadtteil haben. Das kann auch unser derzeitiges, renoviertes Bürgerhaus nicht leisten.

Ein solches Langenhorn-Haus (wenn nicht im Baubestand zu finden, dann eben neu zu schaffen) bleibt eine Aufgabe, die wir nicht aus den Augen verlieren werden.Unser Bürger- und Heimatverein hat bei solchen zentralen Fragen einen sehr langen Atem.

 

Den Worten müssen Taten folgen

Dienstag, den 01. Oktober 2013 um 00:00 Uhr

Im Editorial der Langenhorner Rundschau vom 1.Oktober 2013 schrieb Michael Behrmann, Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins:

Erinnern Sie sich an meine Sätze aus der letzen Ausgabe:
Zusammen leben - zusammen halten - zusammen gestalten:
So hatte ich die gemeinsame Aufgabe definiert und
hatte gefragt: Was macht ein Bürger- und Heimatverein?
Meine Antwort war: Die Menschen in Langenhorn zusammenzubringen.
Schneller als erwartet werden wir nun auf die Probe
gestellt: Sind das nur Sprüche für Feiertage? Oder steckt
da echtes bürgerschaftliches Engagement dahinter?
Auch wenn’s wehtut?
Die Ankündigung des Bezirksamts Nord, Asylbewerber
in den Räumen des Jugendparks unterzubringen, musste
Widerspruch provozieren. In einer von den Medien
so aufgeladenen Stimmung („Das Boot ist voll“) war
das nicht anders zu erwarten.
Nur: Wir müssen uns den Folgen der Entwicklungen in
der Welt stellen. Es ist ja nicht so, dass etwa das wohlhabende
Europa oder gar das reiche Hamburg ohne
Verantwortung für die Konflikte in der Welt wäre, sind
wir es doch, die ganz wesentlich vom Öl, von den Rohstoffen
und vom weltweiten Handel die Vorteile haben.
Nein, wir können nicht die Welt retten. Aber Menschen,
die in existentieller Not ihre Heimat verlassen müssen,
kann ein Heimatverein nicht draußen stehen lassen.
Allerdings dürfen wir ebenso wenig die Ängste und Sorgen
unserer Langenhorner Nachbarn ignorieren.
Letzten Monat schrieb ich: Wir wollen zusammenbringen,
statt nur Partei zu ergreifen.
Das gilt gerade jetzt. Daher haben wir einen „Runden
Tisch“ zum Konfliktfall „Jugendpark“ angeregt. Damit
in Langenhorn alle - die Bürgerinnen und Bürger ebenso
wie die Mitbewohner auf Zeit - in Frieden miteinander
leben können. Langenhorn kann das! Da sind wir ganz
sicher! Engagieren Sie sich auch - wir sind es uns selbst,
unserer Heimat und unseren Werten schuldig.


PS. Den umfangreichen Bericht der Langenhorner Rundschau zum Thema finden Sie hier zum Download (PDF).

Willkommen beim Langenhorner Bürger- und Heimatverein e.V.

Schön, dass Sie Interesse an unserer Arbeit haben.

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie die wichtigsten Informationen über unseren Verein und unser Engagement für den Hamburger Stadtteil Langenhorn.


Natürlich können Sie über diese Homepage auch sofort Mitglied werden - sie erhalten dann als Ausweis Ihrer Mitgliedschaft die LANGENHORN-KARTE und Sie erhalten zukünftig unsere Mitgliederzeitung "Langenhorner Rundschau", die Sie stets auf dem Laufenden hält.

Sollten Sie darüber hinaus Fragen oder Anmerkungen haben, steht Ihnen unter "Kontakt" eine entsprechende Eingabemaske zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Behrmann
Erster Vorsitzende

 

Was man über uns wissen sollte

Das Gründungsjahr des „Langenhorner Bürgervereins“ war 1877. Doch leider wurde dieser aus nicht feststellbaren Anlässen wärend der Nazizeit wieder aufgelöst. So ging aus der Langenhorner Heimatwoche im Juni 1952 ein Ausschuss hervor, der die Langenhorner Einwohner zwecks Gründung eines Heimatvereins zu einer Versammlung aufrief. 50 Personen folgten diesem Aufruf, und so wurde am 13. November 1952 eine Gründungsversammlung abgehalten. Hier wurde der Rechtsanwalt Max Behrendt zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der Name des Vereins war: „Langenhorner Heimatverein e. V.“ .

Im Januar 1976 wurde er umbenannt in „Langenhorner Bürger- und Heimatverein e. V.“

 

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