Reißt das Bürgerhaus ab!

Langenhorn erwartet nach der Bezirkswahl  nicht nur Lösungen, wie sie seine Bürger in den letzten Monaten zusammengetragen haben: Auf fünf Veranstaltungen wurde herausgearbeitet, wie sich Langenhorn entwickeln soll  (siehe Artikel in der Langenhorner Rundschau, Heft 6).  Der Langenhorner Bürger- und Heimatverein und die Geschichts- und Zukunftswerkstatt Langenhorn verlangen auch - für viele andere mit - , dass nach mehr als 60 Jahren unser Stadtteil endlich auch kulturell seiner Größe und Bedeutung nach ernst genommen wird und ein Bürgerhaus erhält, das dem Namen gerecht wird.

Langenhorn mit seinen mehr als 46.000 Einwohnern ist zwar Hamburgs sechstgrößter Stadtteil, hat aber „nur“ einen eher mittleren Sozialindex. Von Jahr zu Jahr zunehmend spürt man daher, dass es baulich an zentral gelegener sozialer Infrastruktur fehlt. Vor sechzig Jahren wurde Langenhorn an Stelle des seinerzeit in Rede stehenden „Hamburg Hauses“ mit einem umgebauten Altbau „abgefunden“, der die Raumlücke schliessen sollte. Der in der Langenhorner Rundschau, Heft 6, wiedergegebene Nachdruck eines Artikel aus der Zeitschrift vom Juni 1963 stellt den zeitgeschichtlichen Zusammenhang dar. Daraus wird deutlich, dass das jetzt immer noch genutzte „Bürgerhaus“ von Beginn an lediglich ein Provisorium war.

Aktuell ist der Bezirk Nord dabei, erneut eine Gelegenheit zu verschenken, für Langenhorn endlich ein angemessenes Stadtteilzentrum zu schaffen: Alle Nachbargebäude des jet-zigen Provisoriums werden nach hier vorliegenden Informationen abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden - hier hätte eine kluge Senatsverwaltung (gerne auch anges-tossen durch aufmerksame, aktive Bürgerschaftsabgeordnete) handeln müssen, um das gesamte Ensemble in die Hand zu bekommen und in dieser privilegierten Lage ein neues „Bürgerhaus“ zu entwickeln, das seinen Namen verdient. Die Forderung „reißt das Bürgerhaus ab“ zielt daher ernsthaft darauf, schnell und nachhaltig alle Bemühungen zu unternehmen, dieses Versäumnis aufzuarbeiten und mit den Erwerbern der benachbarten Grundstücke und Altbauten Gespräche aufzunehmen. Damit am Ende ein Abriss - und ein Neubau stehen.

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P+R-Anlage am Bahnhof Kiwittsmoor:

Park and Ride oder Wohnen oder Gewerbe oder was?

Die CDU Abgeordneten Seelmaecker und Thering haben am 17.01.2019 eine schriftliche kleine Anfrage an den Senat gerichtet zur Zukunft des Parkplatzes Kiwittsmoor, der bis Ende des letzten Jahres noch als Flüchtlingsunterkunft genutzt wurde. Die nachfolgenden Fragen wurden wie folgt beantwortet:

1. Wann wird die P+R-Anlage am Bahnhof Kiwittsmoor wieder in Betrieb genommen?
Nach Räumung des Platzes, Rückbau der Ver- und Entsorgungseinrichtungen und vollständiger Entfernung der noch auf dem Gelände befindlichen Container, werden die Arbeiten zur Wiederherstellung des Platzes als P+R-Anlage aufgenommen. Dazu sind umfangreiche Renovierungsarbeiten erforderlich. Angestrebt wird eine Wiederinbetriebnahme zum Ende dieses Jahres.
2. Wie viele Stellplätze wird die Anlage umfassen?
Die P+R-Anlage umfasste bis zum Jahr 2018 303 Stellplätze. Es ist geplant, dass sich nach der Wiederinbetriebnahme die Zahl der Stellplätze in der gleichen Größenordnung bewegen wird.
3. Zu welchen konkreten Einschränkungen wird es für die Nutzer des Bahnhofs in dieser Zeit kommen? Inwiefern wird es während der Baumaßnahmen zu Verringerungen der Fahrradabstellplätze kommen?
Einschränkungen für Nutzer des Bahnhofs aufgrund der Bauvorhaben sind nicht geplant. Die Baumaßnahmen führen nicht zu Verringerungen der vorhandenen Fahrradabstellplätze.

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Geschichts- und Zukunftswerkstatt Langenhorn

„Geschichts- und Zukunftswerkstatt Langenhorn“ - diesen Namen gaben rund 20 Langenhornerinnen und Langenhorner dem neuen Verein, der am 25. Januar gegründet wurde.
Dieser Verein soll „Stadtteilgeschichte erlebbar“ machen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Langenhorn besser zu erschliessen - zum Beispiel für die tausende von Neubürgern, die in den letzten Jahren aus ganz Deutschland, aber auch aus anderen Stadtteilen nach Langenhorn gezogen sind.
RasiermesserLangenhorn hat eine lange Geschichte, die bis in die Frühzeit zurückgeht. Sie ist allerdings nur noch in Spuren zu erkennen, die aufgeschlossen werden müssen. „Wir werden geführte und ungeführte Rundgänge ausarbeiten und anbieten: Durch Raakmoor und Rothsteinsmoor und entlang den noch vorhandenen und den verlorenen Bachläufen, durch neue Wohnquartiere, durch das „Alte Dorf “, durch die berühmten Siedlungen ebenso wie durch wenig bekannte Ecken.

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Erinnerungen an einen Langenhorner

Am 23. Dezember dieses Jahres wäre Helmut Schmidt 100 Jahre alt geworden.

Der markante Scheitel. Der Blick, der beim Reden in die Ferne wandert. Der tiefe Zug an der Mentholzigarette und die lange, genüssliche Pause, bevor er zur Antwort ansetzt. Sie wissen natürlich, von wem ich hier schreibe. Es gibt nicht viele Menschen, deren Bild sich derart ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat wie jenes von Helmut Schmidt, früherer Bundeskanzler und Langenhorner, der vor bald drei Jahren verstorben ist. Am 23. Dezember dieses Jahres wäre Helmut Schmidt 100 Jahre alt geworden. Wenige Wochen später Loki.

Wir erinnern uns - gerne, doch mit Wehmut. Denn sie fehlen uns: Der Weltbürger, die starke Frau, die freundlichen Nachbarn.

Der durch seine „Loki“ - Biografie auch in Langenhorn bekannt gewordene Autor Reiner Lehberger hat am Mittwoch, dem 5. Dezember, auf Einladung der Langenhorner Rundschau im Bürgerhaus aus seinem neuen Buch vorgelesen. Die Bücherstube am Krohnstieg stellte dazu Bücher von und über die berühmten Langenhorner vor.

Die Langenhorner Rundschau hat in ihrer Dezember-Ausgabe eine Erinnerung an Helmut Schmidt veröffentlicht: Hier ist sie zu finden (Seite 4).



Siemershöh organisiert sich

Auch in diesem Jahr fand wieder das Siemershöh- Nachbarschaftstreffen auf dem Dobenplatz statt. Ein Ort, an dem sich die Anwohner unter den vier großen schattenspendenden  Kastanienbäumen freuten, sich mal wieder zu sehen oder auch neu Hinzugezogene kennenzulernen und die selbstgebackenen Kuchen untereinander auszutauschen.
Dieses fröhliche Beisammensein nutzte Carin Cutner-Oscheja, eine Interessengemeinschaft Siemershöh ins Leben zu rufen. Anlaß ist zum Einen, die Missstände in der Siedlung anzupacken, wie

  • Parkraumbelastung durch ortsfremde Flughafennutzer und Mitarbeiter aus dem Industriegebiet Lademannbogen
  • Fluglärmbelastung
  • Pflege  der Parkanlage am Willersweg
  • Fehlende Abfallkörbe, z.B. an der Dobenplatz-Hundewiese.

Zum Anderen soll  dies auch ein Forum zum Organisieren vielfältigster  (kultureller) Interessen werden. Eine große Resonanz bekam die Initiatorin  schon durch mehrere Nachbarn, die sich spontan auf einer Liste eingetragen haben und damit die Bereitschaft signalisierten, auf jeden Fall mitmachen zu wollen. Weitere Interessierte können sich gerne telefonisch unter 5319990 oder per Mail  an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bei Ihr melden.

 

Start der Langenhorner Geschichts- und Zukunftswerkstatt

Eine Zeitungsnotiz, ein Aufruf in der „Langenhorner Rundschau“ und eine Einladung des Langenhorner Bürger- und Heimatvereins  reichten aus, um mehr als zwanzig interessierte Langenhornerinnen  und Langenhorner am Mittwoch, dem 27.6., in der „Rotbuche“ zu  versammeln. Ihr gemeinsames Ziel: In Langenhorn eine Geschichtswerkstatt  ins Leben zu rufen. 

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Die Moschee an der Stadtgrenze

Was gibt es neues bei unseren Nachbarn?

Direkt an Hamburg-Langenhorns Stadtgrenze entsteht auf Norderstedter Gebiet ein bemerkenswerter Bau, den wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Eine Moschee. Und die verspricht ein architektonisches Highlight zu werden.

Schon seit über 20 Jahren befindet sich im Gewerbegebiet auf dem Gelände In de Tarpen 122 in einem alten Gebäude die DITIB Türkisch Islamische Gemeinde zu Norderstedt e.V. mit einem Gebetsraum, dazu noch ein Reisebüro, ein Friseur und ein Lebensmittelladen. Letzterer wird auch von Langenhornern gern genutzt, denn er hat auch am Sonntag geöffnet. Nach jahrelangen Überlegungen hinsichtlich der unbefriedigenden Raumsituation entschloss sich die Gemeinde zu einem Neubau, die Bauvoranfrage hierzu datiert sogar schon aus 2011. Für den jetzt genehmigten Entwurf zeichnet das Hamburger Architekturbüro von Selçuk Ünyilmaz verantwortlich.

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Wächst die Stadt oder wird sie nur dicker?

Zu acht Veranstaltungen lädt das neue Heft 6/2018 der "Langenhorner Rundschau" ausführlich ein, es sind aber weit mehr als doppelt so viele, die insgesamt in Langenhorn im Juni stattfinden werden. Unser Stadtteil lebt - und wie!

Dennoch spürt und hört man allenthalben, dass sich auch Unzufriedenheit breit macht: Muss denn wirklich jeder vermeintlich freie Fleck bebaut werden? Mit den absehbaren Folgen für den ruhenden wie für den im Stau stehenden Autoverkehr? Müssen wirklich immer mehr Menschen auf der gleichen Fläche untergebracht werden? Mein Eindruck: Hamburg wächst nicht - Hamburg wird nur dicker. Und das ist, wie man weiss, nicht gerade gesund. 

Man kann eine „wachsende Stadt“ in einem begrenzten Stadtstaat nur dann hinkriegen, wenn man genau das macht: Alle müssen zusammenrücken, da geht immer noch was mehr hinein. Und dann geht das wie beim Luftballon: Er wird dicker... und dicker... und dicker... und dann?

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