Jetzt also auch die Grellkamp- und die Süderschule

Den Job des Bezirksamtsleiters möchte in diesen Wochen wohl niemand freiwillig übernehmen.

Da planen eine Bezirksverwaltung und eine gewählte Bezirksversammlung über Jahre, um die Stadtteile und Quartiere ordentlich und einwohnerfreundlich zu entwickeln - und dann kommen die Flüchtlinge. Unter der Wucht der anbrandenden Welle ist die Regierung der Stadt direkt gefordert. Über die Köpfe der Bezirke hinweg werden Unterkünfte im Schnellgang eröffnet, der Innensenator (zuständig für die Erstaufnahme und Erstversorgung) greift nach jeder Möglichkeit, seiner Aufgabe gerecht zu werden, der Sozialsenator (zuständig für laufende Unterbringung und Betreuung) kämpft um jeden freien Platz und jede freie Wohnung.

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Straßenkampf in Langenhorn ?

Sonntag, den 17. Mai 2015 um 13:54 Uhr

Die Straßen in Nord-Langenhorn, die nach Max Nonne und Georg Ernst Konjetzny benannt wurden, sind in den Focus der Parteien und der Weltbeglücker geraten.
Zu Recht: Der Neurologe Max Nonne war u.a. auch Befürworter der Euthanasie und Verfasser einer Gedenkschrift aus dem Jahre 1942, in der er ausführte, dass die Tötung behinderter Kinder „ein erlaubter, nützlicher Akt“ sei. Konjetzny, der von 1935 bis 1950 Direktor der Chirurgischen Klinik des UKE war, war nicht nur Mitglied der NSDAP, der SA und zahlreicher anderer NS-Organisationen, sondern auch von 1933 bis 1938 förderndes Mitglied der SS.

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Damit Bachflohkrebs und Köcherfliege sich wohl fühlen

Montag, den 23. März 2015 um 16:03 Uhr

Diese Überschrift eines regionalen „Käseblattes“ erinnerte mich an die Koalitionsverhandlungen. Speziell die Haltung zu Olympischen Spielen war bei den Grünen sehr gespalten. Kostentransparenz, Nachnutzung, Bürgerentscheid, kein unnötiger Flächenverbrauch und das ohne neue Schulden ist die Quadratur der 5 Ringe. Da werden die Grünen wohl auch nachgeben müssen. Wie bei den Themen: Stadtbahn, Elbevertiefung, City-Maut, Hafenquerspange, Busbeschleunigung, gebührenpflichtige P+R-Plätze, A26….

Nur bei den vom Hamburger Abendblatt vorgeflüsterten Themen Radverkehr, Luftreinhaltung und Fluglärm konnten sie bisher punkten.

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Volksnähe

Dienstag, den 03. Februar 2015 um 18:43 Uhr

Bei winterlichen Temperaturen ist er nun unübersehbar: der Bürgerschaftswahlkampf. Plakate soweit das Auge reicht, Stände mit mehr oder weniger prominenten Politikern…
Und dann noch der Verein „Mehr Demokratie“, der im Januar ein Volksbegehren startete, um durch eine Volksinitiative eine Aufteilung Hamburgs in 23 Einzelgemeinden durchzusetzen. Das ist ein Signal!

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„Wird’s besser, wird’s schlimmer?“

Montag, den 22. Dezember 2014 um 16:56 Uhr

„Wird’s besser, wird’s
schlimmer?“ Seien wir ehrlich:
Leben ist immer
lebensgefährlich.

Das alte Jahr war im Hamburger Jahresdurchschnitt das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen - ob wir da im frisch angefangenen 2015 auf Schnee hoffen können? Wir wissen es nicht. Vorsorglich haben wir ein fröhliches Bild vom Schneemann als Titelbild der Langenhorner Rundschau gewählt - vielleicht hilft das?

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„Ich hab ein Haus, ein kunterbuntes Haus ...“

Auf die letzte Kolumne mit dem Titel „Bunt ist meine Lieblingsfarbe“ erhielt ich zahlreiche Reaktionen von mir bis dahin unbekannten Menschen: Anrufe, E-Mails, Briefe, auch in dem sozialen Netzwerk ‚Facebook‘ gab es Kom mentare und Nachrichten dazu. Sogar auf dem Markt und in der Nachbarschaft wurde ich angesprochen. Herzlichen Dank dafür!

Die Reaktionen auf meinen Text zum grauen Markt in Langenhorn waren ausnahmslos leidenschaftlich und zustimmend. Dies muss natürlich nicht die Meinung der Mehrheit wiedergeben. Doch sie sind ein Indikator für den Grad an Unzufriedenheit mit der Neugestaltung.

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Bunt ist meine Lieblingsfarbe.

von Regine Böttcher, Langenhorn

Vor drei Monaten habe ich in der "Langenhorner Rundschau" über das „Auftanken in der Natur“ geschrieben und über die wohltuende Wirkung von Farben. Heute ging ich auf dem Nachhause-Weg über den Langenhorner Markt – es ist Sonntag und so waren wenig Menschen unterwegs. Ich hielt auf den zum Platz führenden Treppen inne und ließ die Neugestaltung auf mich wirken. Grau sah ich: die Steine, die Treppen, die Rampe. Er wirkte trotz Sonnenschein und blauem Himmel auf mich trist.

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Wir-Gefühl in Langenhorn

Sonntag, den 14. September 2014 um 13:39 Uhr

Liebe Langenhornerinnen und Langenhorner.

Langenhorn ist eine Schlafstadt, da ist nichts los – so hörte ich neulich. Das kann ich nicht bestätigen. Langenhorn ist lang und hat starke Siedlungsvereine, fünf evangelische und zwei katholische Kirchen, zwei freiwillige Feuerwehren, Kleingartenvereine, Stadtteilvereine, kulturelle Vereine, Kneipen, kulturelle Veranstaltungsorte, Sportstätten, Restaurants, Sportvereine, Nabu… man muss nur mal vor die Tür treten und aktiv werden.

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