Gutes Wasser

Beitrag aus "Langenhorner Rundschau" Ausgabe Februar 2014


Der Körper braucht zum guten Funktionieren
gutes Wasser

...doch was ist "gutes Wasser"? Und wieso ist es so wichtig für die Gesundheit?
von Klaus-Peter Scholz

Gutes Wasser ist Wasser ohne Kohlensäure (mit Kohlensäure
ist immer noch besser als gar kein Wasser). Das Wasser sollte
auf natürliche Weise die Oberfläche der Erde erreichen -
also nicht aus großen Tiefen hochgepumpt und abgefüllt
werden - und es sollte auch noch einen guten PH-Wert haben.
Dabei soll es soweit frei von allen Mineralien sein, dass
es in der Lage ist, während der osmotischen Austauschprozesse
im Körper die schlechten Giftstoffe rauszutransportieren.
Solches Quellwasser gibt es (z.B. von der Firma
Plose). Ich würde spätestens bei Rückenschmerzen davon
täglich mindestens zwei oder mehr Liter trinken.
Denken wir einige tausend Jahre zurück: Die Menschen
haben damals nach Möglichkeit Quellwasser oder Flusswasser
getrunken - dies gestaltet sich heute aufgrund der
sogenannten zivilisatorischen Entwicklung (grosse Städte,
Wasserleitungssystem, Kanalisation usw.) schwierig, es sei
denn, man lebt in den Bergen und hat dort am besten noch
seine eigene Quelle, die aus dem Boden sprudelt.

Die nachfolgenden Informationen halte ich für wichtig, um
den Zusammenhang zu verstehen, warum das Trinken des
„richtigen" Wassers so wichtig ist, um zahlreiche Krankheiten
(z.B. die Spinalkanalstenose) eventuell doch noch in den
Griff zu kriegen. In schlechten Zeiten habe ich mir mein
Handy gestellt und alle Stunde ein Glas von diesem Quellwasser
getrunken, weil ich zwar alles um die Zusammenhänge
wusste, aber das regelmäßige (!!) Trinken dennoch
immer wieder vergessen habe. Dabei hat es mir als Mechaniker
sofort eingeleuchtet, dass nur ein Wasser, was dem
Körperwasser ähnlich ist, den Müll des Körpers wegtransportieren
kann. Zugleich muss dieses Wasser "lebendig" sein,
es darf also nicht durch chemische Prozesse verunreinigt
sein (Wasserwerke taugen zum Wasser für das Abwaschen).
Sie rühmen sich zwar der Reinheit, sind aber für den Körper
im Vergleich zu einem unbehandelten Quellwasser eher
eine Belastung, dennoch immer noch besser als Limonaden,
Tees, mit Aromen angereicherte Wasser, Kaffee usw. Das
richtige „lebendige" Wasser darf auch nicht in seiner Molekularstruktur
durch hohe Drücke verändert worden sein,
da es sonst „totes" Wasser ist – obwohl dieses „tote" Wasser
immer noch besser ist als gar kein Wasser.

Ein sprechendes Beispiel dafür, wie nötig unser Körper
Wasser für seine Gesundheit braucht, ist die Bandscheibe.
Die Bandscheibe ist zwischen zwei Wirbelkörpern lokalisiert.
Die Bandscheibe ist aus zwei Teilen aufgebaut. Im Inneren
liegt der wasserreiche Gallertkern (Nucleus pulposus).
Er wird außen durch den straffen Faserring (Anulus fibrosus)
in Form gehalten. Der Nucleus pulposus ist unter normalen
Umständen wie ein Schwamm in der Lage, große
Mengen an Wasser zu halten (hygroskopische Eigenschaft).
Da der Nucleus unter Belastung ständig Druck von allen
Seiten erhält, verliert er im Laufe des Tages Wasser und damit
an Höhe. In der Nacht „füllt" er sich wieder. Dieses Phänomen
lässt sich leicht daran ablesen, dass jeder Mensch
morgens einige Millimeter größer ist als abends.
Durch ihren Aufbau erlauben uns die Bandscheiben eine
gewisse Beweglichkeit. Viel wichtiger ist aber ihre Pufferfunktion.
Durch den hohen Wasseranteil des Nucleus pulposus
kann der Druck, der auf den einzelnen Bandscheiben
lastet, abgefangen und gleichmäßig an die umgebenden
Strukturen abgegeben werden. Die Druckbelastung einer
Bandscheibe kann dabei das eigene Körpergewicht noch
deutlich übertreffen.

Beim Erwachsenen werden die Zellen der Bandscheibe nicht
direkt mit Wasser, Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, sondern
über die angrenzenden Wirbelkörper. Auch der Export
von Schadstoffen erfolgt über diesen Weg. Der Prozess der
indirekten Ernährung wird chemisch als Osmose bezeichnet.
Dabei wandern die Teilchen durch die Bandscheibe zum
Wirbelkörper hin (Abfallstoffe), bzw. den umgekehrten Weg
für Nährstoffe.
Mit dem Lebensalter degenieren unsere Bandscheiben. Der
Prozess der Degeneration bezieht sich vor allem auf den
Verlust von Wasser. Wird durch entsprechend wenig Sport,
einseitige Belastung, schlaffe Muskulatur und zum Teil auch
Ernährung (bspw. wenig Trinken) die Bandscheibe schlecht
ernährt, gehen die wenigen Zellen nach und nach zu Grunde,
da sie schlicht durch die schlechte Versorgung von außen nicht mehr überlebensfähig sind. Gleichzeitig sammeln sich
Abfallstoffe an, der pH-Wert der Bandscheibe verändert sich.
Dadurch können entzündliche Prozesse von statten gehen,
die langfristig zur Einsprossung von feinen sensiblen Nervenästen
und Blutgefäßen sorgen. So kann es zur dauerhaften
Schmerzsymptomatik durch eine oder mehrere degenerierende
Bandscheiben kommen. Nach und nach lösen sich
auch die wasserbindenden Moleküle auf, Wasser geht verloren.
Dadurch nimmt die Höhe der Bandscheibe ab, was
viele weitere negative Prozesse befördert (Arthrose der
Facettengelenke, Osteochondrose, Spinalkanalstenose,
Bandscheibenprotrusion).

Ich hoffe, ich habe die richtigen Informationen ausgewählt
(es gibt viel, viel mehr!), so dass sie neugierig geworden sind.
Der normale Arzt fragt sie nicht nach Ess- und Trinkgewohnheiten,
er behandelt nach eingehender Diagnose
drauf los, er will Schmerzen lindern, dafür verabreicht er
Spritzen, verschreibt Kuren, er operiert, wenn man es gar
nicht vor Schmerzen aushalten kann, aber er verrät ihnen
nichts über die genaue Ursache der Entstehung. Er ist Teil
eines Systems, dass sich dadurch auszeichnet, dass immer
nur reagiert wird. Wenn dieses sogenannte Gesundheitssystem
präventives Handeln stärker fördern würde, wären
weniger Leute krank, doch dann verdienen alle weniger -
es ist ganz einfach (grausig).


Weiterführende Links:

Die Bandscheibe

Spinalkanalverengung, Rückenschmerzen und evtl. Möglichkeiten der Beseitigung



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