Hamburg ist nicht vorbereitet.

Freitag, den 01. Dezember 2017 um 16:33 Uhr

Das betrifft auch Langenhorn

Die Prognosen für das Jahr 2035 besagen, dass in Deutschland die Bevölkerung anwachsen wird auf 83 Millionen Menschen. Allerdings nicht überall gleich stark: besonders in den ostdeutschen Bundesländern wird der Trend der Abwanderung der jungen Bevölkerung in die Großstädte anhalten. Die „überraschende“ Bevölkerungszunahme ist auch die logische Folge der „Welle“ der geburtsstarken Jahrgänge der 60iger Jahre, deren Kinder nun wieder Eltern werden. Der Anteil der Menschen im arbeitsfähigen Alter wird abnehmen. Hamburg wird jünger – trotz des hohen Anteils an Senioren. Nach Berlin wird an 2. Stelle Hamburg von dem Bevölke-rungswachstum betroffen sein mit über 2 Millionen Einwohnern. Aber auch die Umlandgemeinden in Hamburgs „Speckgürtel“ werden zunehmen. Davon werden der Wohnungsmarkt, der öffentliche Nahverkehr, die Ver- und Entsorgung der Stadtteile, der Straßenverkehr betroffen sein.

Hamburg ist auf diesen Ansturm nicht vorbereitet.

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Steigender Parkdruck in Langenhorn

Ortstermin im Kielstück

Der Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel tagt etwa einmal im Monat und bietet allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Bürgerfragestunde an die Bezirksverwaltung und an die von ihnen gewählten Bezirkspolitiker zu wenden.
Davon wird gern Gebrauch gemacht. Ein Schwerpunkt der Bürgeranliegen der vergangenen Monate war eine Zunahme des sogenannten „ruhenden Verkehrs“:  Anwohner, die über keinen eigenen oder angemieteten Stellplatz auf privatem Grund verfügen, haben Probleme, in ihrer Nachbarschaft einen Parkplatz für ihr Auto zu finden, wenn sie z.B. spätnachmittags nach der Arbeit nach Hause kommen. 

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Der Pate von Langenhorn

Es war ein gut besuchte Vorstellung. Referent Richard Ebert, bekannt als "Macher" der Langenhorner Rundschau, mutete seinen Zuhörern 90 Minuten Hamburger und Langenhorner Geschichte zu - und alle blieben und folgten der "Kriminalgeschichte", die das Werden Langenhorns aus dem Blickwinkel der Familie Siemers aufzeigte: Vom Dorf mit 800 Bewohnern, die sich mit Torfstechen und Schafehüten durchschlugen, bis zum aktiven Hamburger Stadtteil mit 45.000 Einwohnern.  

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Langenhorner Geschichte „Unter den Linden“

Unter dem Motto „Nur wer die Geschichte kennt, weiß wo er wohnt“ hat unser Langenhorn-Archivar Erwin Möller drei Geschichtstafeln herstellen lassen. Sie stellen historische Bezugspunkte zum ehemaligen Parkgelände des AK Ochsenzoll her, auf dem sich heute das neue Stadtquartier „Unter den Linden“ entwickelt.
Gemeinsam mit Bezirksamtsleiter Harald Rösler enthüllte Erwin Möller die erste der drei Tafeln an der Henry-Schütz-Allee/Ecke Langenhorner Chaussee.
Alle drei Tafeln zeigen auf der linken Seite eine historische Karte von Langenhorn aus dem Jahr 1804. Grün eingezeichnet ist darin das Gebiet, in dem ab 1802 eine Kiefernscho-nung aufgeforstet wurde. Noch früher stand hier ein Eichenwald. Doch die Eichen wurden gefällt und das Nutzholz versteigert, um mit dem Erlös die Kirche in St.Georg bauen und bezahlen zu können.

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Von Stadtplanern und Schildbürgern

Der unendlichen Geschichte neueste Episode

Die Rampenanlage und der Tunnel sind nun gestrichen – zum Teil. Fertig? Gerade möchte man einen Ausruf der Begeisterung von sich geben, da wird man der Tatsache gewahr, dass die ganze Geschichte eben nur halbfertig ist. Auf dem Quartiersforum vor 3 (!) Jahren wurde dieses spukhässliche Design ausgewählt und es wurden 20.000 € für diesen Auftrag bereit gestellt; der Auftrag war angeblich bereits vergeben. Es war nie die Rede davon, die Hälfte der Fläche im Betonlook zu lassen. Und niemand hat uns erzählt, dass es drei Jahre dauern würde.

RampeUnd jetzt sieht das ganze Ding aus wie der Witz von dem Fluchtauto, dass links/rechts mit unterschiedlichen Farben lackiert ist, damit sich die Zeugen widersprechen. Man versucht den gestalterischen Gedanken dahinter zu fassen, wenn man vor dem Tunneleingang steht. Die Seite, die man aus dem Bahnhof kommend sieht, ist gestrichen. Wenn man auf den Bahnhof blickt ahnt man dies nicht. Man sieht Beton mit einer gewissen Patina.

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Was mögen Sie an Langenhorn? Was stört Sie? Was fehlt Ihnen?

fragt Langenhorner-Rundschau-Redakteur Martin B. Münch

„In den letzten Jahren verschwindet zu viel von dem „alten“ (?) Langenhorn  -  und zu schnell. Und ein Ausgleich ist nicht in Sicht“.  Das waren die letzten Sätze meines Artikels über den ‚Lost Place Poppelauweg‘ im Herzen der Langenhorner Mitte. Nun stellten viele die Frage, ob ich das nicht konkretisieren möge. Ich mag.

Was definitiv fehlt, sind Orte, an denen sich Jugendliche ungestört aufhalten können, ohne dass es sie etwas kostet. Wir haben in Langenhorn die meisten Senioren und gleichzeitig die meisten Jugendlichen, was demoskopisch eher selten ist. Die Häuser der Jugend bieten aber nur Programme bis zwölf Jahre. Finden Sie den Fehler.  

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Wer hat das letzte Wort beim Hin und Her am Willersweg?

News - Aktuell

An der Kreuzung Willersweg - Beim Schäferhof soll eine Stromverteilungsanlage (ein kleines Backsteingebäude, das gut hinter Grün versteckt in der Parkecke steht) versetzt werden. Weil es inzwischen ein „Grünanlagengesetz“ gibt, das solche Gebäude in Parks nicht erlaubt. Gegen den teuren Umzug auf eine benachbarte Grünfläche gab es Einspruch, denn dort würde es die Sicht auf den Kreuzungsverkehr behindern. Der Regionalausschuß hat sich daraufhin mit der Sache befasst und beschlossen: Das Backsteinhäuschen soll da bleiben, wo es steht und wo es nie jemanden gestört hat. Die Verwaltung sagt ebenfalls ja dazu. Eigentlich ist damit alles geregelt. Aber nicht in Hamburg-Nord!

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Fahrradklau in Langenhorn

Fahrradklau?

Warum werden in Langenhorn so viele Fahrräder gestohlen?Laut einer Statistik im Hamburger Abendblatt wurden 2016 in Langenhorn 321 Fahrräder gestohlen. In Hummelsbüttel nur 98, in Fuhlsbüttel nur 102 und in Groß Borstel nur 20! Aber in Eimsbüttel waren es  1132 Fahrräder! Es trifft also besonders Stadtteile mit Schulen und Bahnstationen und örtliche Zentren mit hoher Fahrraddichte.

Super, wenn in Langenhorn so viele Fahrräder gestohlen werden, zeigt es doch eine große Fahrradmobilität, eine an-gehende Fahrradhochburg.
Aber der größte Teil des Radverkehrs läuft kreuz und quer  im eigenen Stadtteil! Und die wenigsten werden sich auf die kreuzungsfreien „Fahrradautobahnen“ schwingen.
Wir brauchen bessere Stadtteil-interne Radwege – nicht nur auf Hauptstraßen. Sie wurden jahrelang vernachlässigt.

 

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